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Wer ist Dohnas erster Brachen-Investor?

Am Kaufvertrag für eine ehemalige Chemiefläche wird gearbeitet. Ein Bauantrag soll schon eingereicht sein. Trotzdem gibt es noch ein Geheimnis.

Noch liegt hier Schnee. doch schon bald soll hier an der Weesensteiner Straße in Dohna gebaut werden.
Noch liegt hier Schnee. doch schon bald soll hier an der Weesensteiner Straße in Dohna gebaut werden. © Daniel Schäfer

Auf diesen Moment hat Klaus Leroff über 15 Jahre gewartet. Und weil es nun auf ein paar Tage oder Wochen mehr oder weniger auch nicht mehr ankommt, behält der Dohna-Chemie-Geschäftsführer den Namen des ersten Investors auf der Brache noch für sich. Erst wenn der seine Unterschrift unter den Kaufvertrag gesetzt hat, werde man gemeinsam an die Öffentlichkeit treten.

Es sind die ersten rund 11.000 Quadratmeter auf der einstigen Chemie-Industriefläche an der Weesensteiner Straße in Dohna, die dann bebaut werden können. Während am Kaufvertrag noch gearbeitet werde, sei der Bauantrag schon gestellt worden, sagt Leroff. Es handelt sich um eine Fläche im vorderen Teil zur Straße.

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Hoffen auf Sogwirkung auf Chemie-Fläche

Die Dohna Chemie GmbH, die seit Jahren das Gelände von seinen Altlasten befreit, hat zudem Planer und Vermesser beauftragt, Straße und Versorgungsträger sowie eine erste Änderung des Bebauungsplanes zu planen. Dabei gehe es Leroff zufolge in erster Linie um kleinere Anpassungen bei der Verkehrsfläche und dem geplanten Weg, der als Wanderweg auch als Zufahrt für die Landestalsperrenverwaltung, die Solaranlagen-Betreiber sowie die Feuerwehr dienen soll.

Weitere kleinere Änderungen bei den bebaubaren Flächen seien ebenfalls noch möglich. Grund könnten vor allem Wünsche von weiteren Investoren sein. Leroff hofft, wenn der erste unterschrieben hat und baut, folgen weitere. So ist es oft bei solchen Gebieten.

Zeit drängt beim Investor

Bevor an weitere Investoren gedacht wird, wollen natürlich alle wissen, wer der erste ist. Schon vor einem Jahr sickerte durch, dass es ein Unternehmen ist, das sich im Dohnaer Gewerbegebiet nicht mehr erweitern kann und dem die Diskussion um den Industriepark Oberelbe zu lange dauert. Er hat es nicht nur deshalb eilig. Ende diesen Jahres endet der Mietvertrag im Gewerbegebiet. Und mit dem Wechsel dann auch die jahrelange Diskussion um die Zukunft der Fläche an der Weesensteiner Straße.

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