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Pirna

Flottes Internet für Pirnaer Gewerbegebiet

Die Telekom baut im Industriepark "An der Elbe" das Glasfasernetz aus, weil sich genügend Interessenten für einen Anschluss fanden.

Blick auf den Industriepark "An der Elbe" in Pirna: Die Telekom baut hier das Glasfasernetz aus.
Blick auf den Industriepark "An der Elbe" in Pirna: Die Telekom baut hier das Glasfasernetz aus. © Daniel Schäfer

Die Würfel sind gefallen: Im Gewerbegebiet "An der Elbe" entlang der S172 in Pirna erhalten die rund 40 Unternehmen jetzt einen Anschluss an das Gigabit-Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom.

Ausschlaggebend dafür war: Die Zahl der Betriebe, die sich an dieses Netz anschließen lassen wollen, war bis zum Ende des Vorvermarktungszeitraumes über die 30-Prozent-Marke geklettert.

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Ausgehend davon entschloss sich die Telekom, in dem Industriepark unmittelbar mit der Detailplanung für den Glasfaserausbau zu beginnen.

Vier Kilometer Glasfaser

Firmen, die sich während der Vorvermarktung für einen solch flotten Internetanschluss des Telekommunikationsunternehmens entschieden hatte, erhalten den Einbau der entsprechenden Technik ohne zusätzliche Kosten.

Mit den Anschlüssen lassen sich laut der Telekom Internet-Übertragungsraten von einer bis zu 100 Gigabit je Sekunde erreichen.

Dafür wird die Telekom rund vier Kilometer Glasfaser verlegen und die Unternehmensstandorte direkt an dieses Netz anbinden. Damit verbessert sich die Internet-Infrastruktur für viele Betriebe entscheidend.

Die Telekom hatte bereits Ende 2020 das Interesse an diesen Anschlüssen sondiert. Die Bedingung war: Entscheiden sich bis Ende Januar 2021 mindestens 30 Prozent der Betriebe für einen Glasfaseranschluss, wird das Netz diesbezüglich ausgebaut.

Spezielles Bauverfahren

Bei den geplanten Arbeiten in Pirna will die Telekom das sogenannte Trenching-Verfahren einsetzen. Das sei laut des Unternehmens zeitsparend und kostengünstig, führe zu kürzeren Bauzeiten und somit zu weniger Belastungen für die Anwohner.

Beim Trenching fräst eine Spezialmaschine nur schmale Schlitze in den Boden, dort hinein kommen Mikro-Rohre, in die die Glasfasern eingeblasen werden. Die Kabeltrassen müssen somit nicht mehr aufwendig und großflächig mit dem Bagger aufgegraben werden.

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