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Pirnaer Linke setzt auf Stammpersonal und neue Köpfe

15 Kandidaten nominiert die Partei für die Stadtratswahl. Der dienstälteste Abgeordnete führt erneut die Liste an.

© Archiv: SZ

Der Pirnaer Stadtverband der Partei „Die Linke“ tritt mit 15 Kandidaten zur Stadtratswahl am 26. Mai an. Die Genossen hatten kürzlich auf einer Mitgliederversammlung die potenziellen Anwärter auf ein Mandat nominiert sowie das Wahlprogramm beschlossen. Bei dem bevorstehenden Votum setzt die Linke auf ihr Stammpersonal, aber auch auf neue Köpfe. Angeführt wird die Liste von Tilo Kloß, derzeit dienstältester Stadtrat in Pirna. Er hat ein hohes Stammwählerpotenzial vor allem im Stadtteil Sonnenstein. Auf Platz zwei folgt Jutta Häcker, Vorsitzende des Partei-Stadtverbandes, auch sie hat schon lange ein Ratsmandat inne. Auf Platz drei ist Ina Richter gelistet. Nach Auskunft der Partei treten sämtliche bisherigen Stadträte – die Partei ist im Stadtparlament mit sechs Abgeordneten vertreten – erneut zur Wahl an. Hinzu kommen beispielsweise die Erzieherin Dagmar Bieleke, die auch schon einmal im Stadtrat saß, sowie Elke Leupold, die als sachkundige Bürgerin im Beirat für soziale, kulturelle und Sportangelegenheiten vertreten ist.

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Listenplatz 1: Tilo Kloß © SZ

Zudem setzen die Linken auch auf neue Köpfe, so unter anderem auf Edith Klikics-König, Leiter des dfb-Familienzentrums in Pirna und ehemalige Leiterin der Pirnaer Tafel, auf den Prozessoptimierer Frank Siebert oder auf die Wirtschaftsingenieurin Eva Dittrich.

Listenplatz 2: Jutta Häcker © SZ

Im Wahlprogramm stellen sich die Linken das Ziel, Pirna als Stadt mit Zukunft zu entwickeln und die Lebensqualität in allen Stadtteilen zu verbessern. Dazu zählen insbesondere Projekte für Kinder, Jugend, Familien und Senioren. Zudem will die Partei erreichen, dass soziale Leistungen erhalten und ausgebaut werden, ebenso die Kulturangebote und Sportmöglichkeiten. Auch soll Pirna eine solidarische, weltoffene und friedliche Stadt bleiben, dafür soll ein breites Netzwerk sorgen. Unternehmen für Wohnen sowie der Wasser- und Energieversorgung sollen weiterhin in kommunaler Hand bleiben. Von Jugendparlament und Bürgerhaushalt erhoffen sich die Linken mehr Mitbestimmung für die Einwohner. Überdies hat die Linke viele Ideen und Entwürfe für eine ökologische und nachhaltige Stadtentwicklung, beispielsweise barrierearme Fußwege und Straßenquerungen, Ausbau der Radwege, Lösungen für die Parksituation in der Innenstadt, nutzenbringender Elektro-Citybus und effektiver Hochwasserschutz. Zudem sollen Lärm- und Lichtverschmutzung vermieden werden.

Listenplatz 3: Ina Richter © SZ

Die Kandidaten

Für den Stadtrat Pirna (Reihenfolge nach Listenplatz: Tilo Kloß, Jutta Häcker, Ina Richter, Claus-Dieter Hampel, Edith Klikics-König, Frank Protze-Lindner, Dagmar Bieleke, Eduardo Hemmer, Eva Dittrich, Frank Siebert, Eva Richter, Hugo Dressler, Elke Leupold, Jens Belaidi, Karl-Heinz Hennig

Quelle: Die Linke, Stadtverband Pirna

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