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Pirna

Pirnas Citymanagerin geht

Jana Türke verlässt auf eigenen Wunsch Pirna zum Jahresende. Sie hinterlässt eine große Lücke, wie es weitergeht, ist unklar.

Pirnas Citymanagerin Jana Türke: In den Zeiten der vielen Flutbaustellen in der Innenstadt war sie vor allem als Vermittlerin zwischen Händlern und Baufirmen gefragt.
Pirnas Citymanagerin Jana Türke: In den Zeiten der vielen Flutbaustellen in der Innenstadt war sie vor allem als Vermittlerin zwischen Händlern und Baufirmen gefragt. © Archiv: Norbert Millauer

Sie hat organisiert, verhandelt, vermittelt, geschlichtet – und nun geht sie: Pirnas Citymanagerin Jana Türke verlässt die Stadt und das Pirnaer Citymanagement auf eigenen Wunsch zum Jahresende. Sie wird fortan in Dresden arbeiten. Ihren Abschied sieht sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Es war eine anspruchsvolle und zugleich abwechslungsreiche Arbeit. Der Blick auf die Entwicklung in unserer Stadt zeigt, dass wir gemeinsam viele Hürden meistern können, wenn wir wollen. Hochwasser, Online-Shopping, Leerstand – das alles lässt sich bewältigen, wenn die Händler weiterhin an einem Strang ziehen“, sagt sie. Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos) dankte Jana Türke für ihren bisherigen Einsatz. „Das Citymanagement war für Frau Türke mehr als nur Beruf. Es war der persönliche Einsatz für unsere Stadt, der manchmal bis zur Selbstaufgabe ging. Ich danke ihr für ihr Engagement, Dinge anzusprechen und anzuschieben, die unser Pirna noch lebens- und liebenswerter gemacht haben.“

Jana Türke hatte den Posten als Citymanagerin Anfang 2013 angetreten, nachdem sie sich gegen über weitere 40 Mitbewerber durchgesetzt hatte. Anderthalb Jahre später verlängerte der Citymanagement-Verein den Vertrag mit ihr. In den sieben Jahren ihrer Pirnaer Tätigkeit war sie in vielen Bereichen unterwegs: Sie organisierte Veranstaltungen wie die Einkaufsnacht und sowie den Oster- und Herbstzauber mit, führte mit dem Citymanagement den Schaufensterwettbewerb fort, suchte mit anderen Akteuren Lösungen für den Ladenleerstand in der Innenstadt. Und in den Zeiten, als Pirna massiv Flutschäden von 2013 im Zentrum beseitigen ließ, war sie als Ansprechpartnerin und Vermittlerin zwischen Händlern, Baufirmen und Stadt gefragt. Doch wie geht es jetzt weiter?

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Nach Auskunft der Stadt sieht der Citymanagement-Verein den Weggang von Jana Türke nun als Zäsur, um die Vereinsstruktur generell sowie vielfältigen Aufgabenfelder kritisch zu überprüfen und alles den neuen Anforderungen anzupassen. Mit neuen Zielen und Herausforderungen soll die Stelle dann wieder neu ausgeschrieben werden. Wann genau die Stelle wieder besetzt wird, ist allerdings noch unklar.

Auch die Stadt plädierte dafür, diese Stelle wieder neu zu besetzen, weil Pirna dieses Engagement brauche. Perspektivisch sei es gut, heißt es aus dem Rathaus, wenn es auch weiterhin einen Citymanager für die Stadt gebe.

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