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Pkw stößt mit Holztransporter zusammen

Der Unfall ereignete sich am Donnerstag früh auf der S 81 zwischen Auer und Friedewald. Der Fahrer des Pkws wurde dabei schwer verletzt.

© Tino Plunert

Am frühen Donnerstagmorgen geht auf der Staatsstraße 81 gar nichts mehr. In kurzer Zeit bilden sich Staus in beide Richtungen. Grund ist ein Unfall, der sich zwischen Auer und Friedewald in Höhe des Gabelweges ereignet hat. Darin verwickelt sind ein Skoda und ein Langholztransporter. Während am Hänger des beladenen Transporters nicht viel vom Zusammenstoß mit dem Auto zu sehen ist, hat es dieses auf der Fahrerseite vom Frontstoßfänger bis zur Fahrertür aufgerissen. Laut Angaben von Polizeisprecherin Ilka Rosenkranz wurde der Skoda-Fahrer schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

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© Tino Plunert

Wie die Polizei informiert, war der polnische Holztransporter gegen 6 Uhr vom Waldweg nach links auf die Staatsstraße in Richtung Auer aufgefahren. Der ihm dabei von links entgegenkommende 59-jährige Skoda-Fahrer erkannte den Hänger möglicherweise zu spät und kollidierte mit dessen Heck. Durch die Wucht des Aufpralls kam der Pkw ins Schleudern und landete in einer Leitplanke der Auffahrt des Gabelweges. Ohne diese wäre er vermutlich den drei Meter tiefen Abhang hinuntergerollt. Dort unterquert ein Tunnel für Fußgänger und Radfahrer die Staatsstraße.

Zum Zeitpunkt des Unfalls war es noch dunkel. Denn die Sonne geht derzeit erst eine gute Stunde später auf. Zur genauen Unfallursache konnten noch keine Aussagen gemacht werden. Der Dresdner Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wie ein Fotoreporter berichtet, soll der Hänger des Holzlasters nach Angaben eines Augenzeugen nicht beleuchtet gewesen sein. Da der Skoda-Fahrer dem Holztransporter aber entgegengefahren ist, hätte er dies wohl ohnehin nicht gesehen. Der Augenzeuge hätte auch beobachtet, dass einige Fahrzeuge durch die Unfallstelle durchgefahren seien – ohne zu stoppen.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Friedewald waren erst kurz vor halb sieben alarmiert worden. „Als wir vor Ort eintrafen, war der Verletzte schon abtransportiert worden“, sagt Ortswehrleiter Jens Kaltschmidt. Er und seine Kameraden kümmerten sich um die ausgelaufenen Betriebsmittel des Pkws und das Einsammeln der Trümmerteile. (SZ/gör/jr; Plunert)