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Pläne für Gerätehaus vorgestellt

Das Depot für die Wehr Elstra entsteht auf dem Areal der Firma Fliesen Naumann. Noch ist die Planung nicht komplett.

© René Plaul

Von Manuela Paul

Der Garten ruft

Die Gartenzeit läuft aber nichts geht voran? Tipps, Tricks und Wissenswertes haben wir hier zusammengetragen. Vorbei schauen lohnt sich!

Elstra. Auf dem Papier sieht es eigentlich schon ganz gut aus. Doch bis aus dem Gebäude auf dem früheren Betriebsgelände der Firma Fliesen Naumann am Stadtring das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr geworden ist, braucht es dann doch noch etwas Zeit. Zumindest stellten Cornelia Rußig und Juliane Ziller vom Radeberger Planungsbüro Schubert dem Stadtrat jetzt den aktuellen Planungsentwurf für den Umbau vor. In den vergangenen Wochen habe man ganz intensiv mit dem Planungsbüro und der Wehr an den Plänen gearbeitet, so Bürgermeister Frank Wachholz. Schließlich sollten die Vorstellungen der künftigen Nutzer von Anfang an mit in die Planung einfließen.

Insgesamt 16 Stellplätze sehen die Planungen derzeit vor. Mit 2,65 Meter sind sie etwas breiter als viele herkömmliche Stellplätze. Die Feuerwehrleute hätten sich 2,75 Meter Breite gewünscht, weiß die Planerin, aber dann hätte man nicht 16 Stellplätze untergekriegt. Die Parkflächen sollen mit einem Zaun von der Feuerwehrausfahrt abgegrenzt werden – damit es nicht im Eifer des Gefechts womöglich mal zu Behinderungen kommt. Derzeit ist an dieser Stelle auch ein Grünstreifen vorgesehen. Doch das gefällt nicht allen. Schließlich, darauf wies Andreas Petzold (Runder Tisch) hin, müsse der dann auch wieder gepflegt werden. Darüber müsse man reden, so die Planerin. Genauso wie beispielsweise über die Beleuchtung. Gefordert seien 50 Lux. Ob die zwei jetzt vorgesehenen Lampenmasten und die Gebäudeaußenlampe reichen, müsse man noch sehen. Aber noch sei die Planung ja nicht komplett. Fest stehe nur, dass man das Ziel habe, möglichst viel von den bestehenden Außenanlagen zu erhalten, erklärte Cornelia Rußig. Das sei am Ende auch eine Kostenfrage.

Juliane Ziller nahm die Stadträte dann auf einen fiktiven Rundgang durch das umgebaute Gebäude mit. Neben der Feuerwehr sollen dort künftig auch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs ihr neues Domizil haben. Günstig sei, dass sich das Gebäude durch das vorhandene Vordach erweitern lasse. Damit bekomme man in der Fahrzeughalle ausreichend Platz für Löschautos und Anhänger. Auch im Gebäudeinneren gibt es noch Dinge, über die man nachdenken muss. Zum Beispiel, ob der Technikraum so wie jetzt geplant umgesetzt werden kann. Denn momentan ist er mit einer Treppe versehen. Das sei nicht optimal, so Uwe Buth (Linke). Doch dafür gebe es weitere Planungsschritte.

Zumindest ist die Planung inzwischen so weit, dass die Verwaltung den Fördermittelantrag stellen kann. Darauf habe das Landratsamt nämlich schon hingewiesen, erklärte Kämmerer und Bauamtsleiter Mario Schäfer. 360 000 Euro Pauschalförderung sind in Aussicht gestellt. Ohne die sei das Vorhaben auch nicht zu stemmen. Parallel dazu wolle man auch schon den Bauantrag vorbereiten. Wenn alles gut laufe, könne man vielleicht im Juli/August nächsten Jahres anfangen zu bauen. Überstürzen bringe aber nichts. Christina Naumann (Runder Tisch) wies darauf hin, dass man überlegen sollte, wo Kosten gespart werden können. Immerhin habe sich der Rat als Ziel gesetzt, nicht mehr als 1,2 Millionen Euro für den Umbau auszugeben. Momentan ist man schon bei rund einer Million Euro. Da ist der Grundstückskauf noch nicht eingerechnet. Bürgermeister Frank Wachholz teilte diese Bedenken. „Wir sollten uns aber auch bewusst sein, dass wir etwas für die nächsten 40 Jahre bauen.“