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Plätze in Asylunterkünften leeren sich

Im Landkreis Meißen gibt es vier Gemeinschaftsunterkünfte, zwei davon in Riesa. Sie zählen weniger Bewohner.

Immer mehr Gemeinschaftsräume in Flüchtlingsunterkünften stehen leer. Die meisten Asylsuchenden werden dezentral untergebracht. © Archiv

Riesa. Aktuell gibt es noch vier Gemeinschaftsunterkünfte für Asylsuchende im Landkreis Meißen – zwei davon befinden sich in der Stadt Riesa. Das geht aus einer aktuellen Antwort des sächsischen Innenministeriums auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion hervor. 

Die Unterkünfte auf der Kupferbergstraße in Großenhain mit 50 Plätzen und auf der Kötitzer Straße in Radebeul mit 110 Plätzen sind demnach zum Stichtag Ende Januar beinahe voll belegt. Etwas mehr freie Plätze gibt es dagegen in Riesa. Am Birkenwäldchen sind von den 104 Plätzen 17 frei, an der Nickritzer Straße sind es zwölf von insgesamt 48 Plätzen. Aufgrund des rückläufigen Bedarfs wurde die Gemeinschaftsunterkunft im Hotel Saxonia am Riesaer Bahnhof bereits im vergangenen Jahr geschlossen.

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Der Großteil der Asylsuchenden im Landkreis ist derzeit aber auch dezentral in Wohnungen untergebracht. Insgesamt lebten laut Landratsamt Meißen Ende Januar knapp 1 200 Asylbewerber und Geduldete im Landkreis. (SZ/ste)