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Sachsen

Planenschlitzer schwer verletzt

Ein stark blutender Mann taucht an einer Tankstelle an der A14 auf. Seine Story, er sei beim Wildpinkeln angefahren worden, scheint nicht zu stimmen. 

© Jan Woitas/dpa (Symbolbild)

Roßwein/Grimma. Ein mutmaßlicher Planenschlitzer ist auf einem Rastplatz schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war am frühen Donnerstagmorgen ein stark blutender 40-Jähriger an der Tank- und Rastanlage Muldental-Nord in Grimma (Landkreis Leipzig) erschienen. Nach Aussagen seines 41 Jahre alten Begleiters soll ein Unbekannter den Mann beim Wildpinkeln auf einem Rastplatz mit dem Lkw angefahren haben. Wegen der schweren Verletzungen wurde der 40-Jährige in ein Krankenhaus gebracht.

Zeitgleich nahmen Polizeibeamte auf einem Rastplatz an der Autobahn A14 nahe Roßwein (Landkreis Mittelsachsen) die Aussagen eines Lkw-Fahrers auf. Dieser war wach geworden und hatte nach seinen Angaben beobachtet, wie Unbekannte von seinem Lkw Flachbildfernseher in einen Transporter verluden. Daraufhin sei er losgefahren und habe wenige Meter weiter angehalten, um die Polizei zu rufen. Unterdessen seien die Diebe mit einem Transporter und einem Pkw geflüchtet.

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Weil das Auto auf die Beschreibungen den Truckers passte, kam bei den Beamten der Verdacht auf, dass es sich bei dem Schwerverletzten und seinem Begleiter um zwei der mutmaßlichen Planenschlitzer handeln könnte. Beide wurden festgenommen. Gegen sie wird wegen des Verdachts des Bandendiebstahls ermittelt. (dpa)