merken

Planungen für Schulerweiterung

An der Kreischaer Grund- und Oberschule reicht der Platz bald nicht mehr aus. Was nun?

© Karl-Ludwig Oberthür

Von Tobias Winzer

Kreischa. Die Erweiterung der Grund- und Oberschule in Kreischa nimmt konkrete Formen an. Wie in der Gemeinderatssitzung am Montagabend bekannt wurde, soll in dieser Woche der erste Termin mit einem Planer stattfinden. Dieser soll untersuchen, welche Varianten für eine Erweiterung möglich wären und was der Bau kosten würde. Zum Jahresende sollen die Ergebnisse vorliegen. Die Gemeinderäte hatten diese Planungen in ihrer vergangenen Sitzung in Auftrag gegeben.

Anzeige
Der ValiKom Transfer
Der ValiKom Transfer

Die Zertifizierung der teilweisen oder vollen Gleichwertigkeit eines Referenzberufes ist ein Impuls für den Arbeitsmarkt von innen heraus!

Hintergrund ist, dass der Platz am Standort der Grund- und Oberschule von Kreischa immer knapper wird. Die Grundschule ist bereits zweizügig, zum neuen Schuljahr gibt es erstmals drei erste Klassen. Ähnlich wird es wohl 2019/20 sein. Die Oberschule, die noch vor ein paar Jahren um ihre Existenz bangen musste, wird außerdem spätestens 2022 komplett zweizügig sein. Im laufenden Schuljahr wurden in dem Plattenbau 229 Kinder aus Kreischa und umliegenden Kommunen an der Oberschule unterrichtet. In der Grundschule gibt es immer mehr Kinder. Aktuell lernen dort 161 Mädchen und Jungen. Im kommenden Schuljahr werden es womöglich schon mehr als 180 Kinder dort sein.

Wie in der Gemeinderatssitzung am Montag bekannt gemacht wurde, rechnet man mit einem Bedarf von acht zusätzlichen Klassenzimmern. Das habe die Prognose des Landesamtes für Schule und Bildung ergeben. Die jetzigen Kapazitäten werden wohl ab dem Schuljahr 2020/2021 nicht mehr ausreichen. Deswegen drängt die Zeit.

Untersucht werden soll nun auch, ob der Plattenbau nicht einem kompletten Neubau Platz machen könnte. Jedenfalls wünschten sich das mehrere Gemeinderäte. Allerdings ist unklar, wo die Schüler in dem Fall während der Bauzeit unterrichtet werden könnten, denn das Schulgrundstück ist so klein, dass der Altbau zunächst abgerissen werden müsste, um Platz für einen Neubau zu machen. Andere große städtische Grundstücke im Zentrum gibt es nicht. Deswegen favorisiert die Gemeinde einen Anbau an das bestehende Gebäude.