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Radebeul

Platz für 4,5 Millionen Sandsäcke

Die im Vorjahr begonnenen Arbeiten auf dem Gelände der Staumeisterei Radeburg gehen in die nächste Runde.

Auf dem Gelände der Staumeisterei Radeburg entsteht eine neue Lagerhalle für die Landesreserve Hochwasserschutz.
Auf dem Gelände der Staumeisterei Radeburg entsteht eine neue Lagerhalle für die Landesreserve Hochwasserschutz. © Arvid Müller

Radeburg. Auf dem Gelände der Staumeisterei Radeburg wurde mit dem Bau einer neuen Halle für das Hochwasserschutzlager Radeburg begonnen. Damit sollen zusätzliche Lagerkapazitäten für die Landesreserve Hochwasserschutz des Freistaates Sachsen geschaffen werden. Der Hallenneubau soll im August 2020 fertiggestellt sein und kostet rund 660.000 Euro.

Wie die Landestalsperrenverwaltung des Freistaats Sachsen weiter informiert, hat die neue Halle eine Nutzfläche von etwa 465 Quadratmetern. Dort können bis zu 4,5 Millionen Sandsäcke für den Hochwasserschutz gelagert werden. Außerdem werden Paletten mit Folie, Vlies und Aqua-Barrieren eingelagert.

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Der Bau der neuen Lagerhalle ist Teil der Erweiterung des Hochwasserschutzlagers Radeburg, die seit September 2019 läuft. Dafür sind umfangreiche Baumaßnahmen auf dem Gelände der Staumeisterei notwendig. So mussten ein Garagenkomplex abgerissen und eine ehemalige Lagerhalle zum Werkstatt- und Garagenkomplex umgebaut werden. Das Dienstgebäude der Staumeisterei wird zudem energetisch saniert und erhält einen neuen Raumzuschnitt. So werden die ehemaligen Laborräume so hergerichtet, dass sie künftig von den Mitarbeitern des Hochwasserschutzlagers genutzt werden können.

Damit die Ausgabe und der Transport von Hochwasserschutzmitteln reibungslos laufen, erhält das Hochwasserschutzlager eine zweite Anbindung an die Radeberger Straße. All diese Maßnahmen zur Erweiterung des Hochwasserschutzlagers sollen Ende 2021 abgeschlossen sein und kosten insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. Finanziert werden diese aus Mitteln des Freistaates Sachsen. (SZ/gör)

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