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Niesky

Platz schaffen für neue Firmen

Dafür soll das Gewerbegebiet im Nieskyer Norden aktiviert werden. Die Planung dafür läuft.

Im Norden Nieskys ist noch viel Platz für gewerbliche Neuansiedlungen. Dazu muss die Fläche aber erst geplant und erschlossen werden.
Im Norden Nieskys ist noch viel Platz für gewerbliche Neuansiedlungen. Dazu muss die Fläche aber erst geplant und erschlossen werden. © André Schulze

Die planerischen Grundlagen sollen dieses Jahr für das Gewerbegebiet Niesky Nord geschaffen werden, damit sich ab nächstem Jahr Firmen ansiedeln können. So sieht es der Zeitplan der Stadtverwaltung vor. Gegenwärtig sitzt ein Görlitzer Ingenieurbüro über der Erschließungsplanung, informiert Barbara Giesel als Fachbereichsleiterin Technische Dienste.   

Liegt diese vor, geht es in die Anhörung der sogenannten Träger öffentlicher Belange. Barbara Giesel geht davon aus, dass der Stadtrat in seiner Septembersitzung die Entwurfsplanung beschließen und den Auslegungsbeschluss dazu fassen kann. Die fertige Planung könnte  in Form eines Bebauungsplanes  bis Jahresende vorliegen. 

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Gewerbe ja, Industrie nein

Die Fläche wird als Gewebegebiet erschlossen, nicht als Industriegebiet. Die angrenzenden Wohnhäuser machen es erforderlich, dass sich keine umweltbelastenden Betriebe auf dem Areal ansiedeln dürfen. Konkret handelt es sich um gut zehn Hektar Fläche, die für Gewerbe zur Verfügung gestellt werden. Eine weitere Fläche soll  zum Mischgebiet deklariert werden, sozusagen als Pufferzone zwischen dem Gewerbegebiet und der Wohnbebauung. Laut Stadt kommen immer  wieder Anfragen zu einer möglichen Ansiedlung. Bisher fehlen aber die ausgewiesene Flächen dafür.    

Das hatte der neu gewählte Stadtrat bereits auf seiner ersten Sitzung im September vergangenen Jahres erkannt. Dem folgte am selben Tag der Beschluss, einen Bebauungsplan für die Fläche an der Cottbuser und Spremberger Straße aufzustellen. Es ist nicht der erste B-Plan, der für dieses Areal erarbeitet wurde. Bereits in den 1990er Jahren hatte die Stadt die planerischen Voraussetzungen dazu geschaffen. In der Folge stellte sich heraus, dass viel zu klein geplant wurde, also hob man den Plan wieder auf. Ein neuer B-Plan soll das Gebiet attraktiver für Investoren machen.    

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