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Sachsen

13 Menschen aus politischen Motiven getötet

Die seit der Wende in Sachsen  ermittelten Täter stammen vor allem aus dem rechten Lager. Nur einer war kein Deutscher. 

Der Gedenkstein auf dem Jorge-Gomondai-Platz erinnert an den Mosambikaner, der 1991 nach einer Hetzjagd durch rechte Jugendliche in Dresden starb.
Der Gedenkstein auf dem Jorge-Gomondai-Platz erinnert an den Mosambikaner, der 1991 nach einer Hetzjagd durch rechte Jugendliche in Dresden starb. © André Wirsig

Dresden. Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) hat jetzt auf Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Carsten Hütter eine aktuelle Übersicht über alle politisch motivierte Tötungsdelikte seit der Wende veröffentlicht. Demnach war der Tod des Mosambikaners Jorge Gomondai, der im Frühjahr 1991 nach einer Hetzjagd durch rechte Jugendliche in Dresden starb, der erste Fall dieser Art. Die Täter wurden dreieinhalb Jahre später zu Bewährungs- und einer Haftstrafe verurteilt. 

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