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15 neue Busse für Mittelsachsen

Rund 1,3 Millionen Euro Fördermittel erhält Regiobus vom Freistaat Sachsen. Damit soll der Fuhrpark modernisiert werden.

Rund 1,3 Millionen Euro Fördermittel erhält Regiobus vom Freistaat Sachsen. Diese Summe wird in die Neuanschaffung von 15 Omnibussen investiert.
Rund 1,3 Millionen Euro Fördermittel erhält Regiobus vom Freistaat Sachsen. Diese Summe wird in die Neuanschaffung von 15 Omnibussen investiert. © Dietmar Thomas/Archiv

Döbeln. Das mittelsächsische Verkehrsunternehmen Regiobus erhält in diesem Jahr 1,3 Millionen Euro Fördermittel vom Freistaat Sachsen. Diese Summe wird in die Neuanschaffung von 15 Omnibussen investiert. „Das bedeutet, pro Bus gibt der Freistaat rund 85 000 Euro dazu“, erklärt Geschäftsführer Michael Tanne. 

Die Kosten für einen Bus betragen bis zu 250 000 Euro. „Das kommt jeweils auf die Größe des Fahrzeuges an. In Mittelsachsen werden Busse je nach Bedarf in den Größen eines Kleinbusses mit etwa 16 bis zu Großraumfahrzeugen mit bis zu 60 Sitzplätzen eingesetzt“, erläutert er weiter.

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Die europaweite Ausschreibung für die neuen Omnibusse laufe bereits. Der Regiobus-Chef hofft, dass die Neuanschaffungen noch vor dem Jahresende auf den Straßen Mittelsachsens unterwegs sein werden. Jedes Jahr müssen neue Busse angeschafft, damit die ältesten außer Dienst gestellt werden können. 

„Maßgabe ist, dass unser Fuhrpark mit rund 240 Fahrzeugen im Durchschnitt nicht älter als acht Jahre sein soll“, so Tanne. Die ältesten Busse seien etwa seit 16 Jahren im Dienst. Ausgemusterte Fahrzeuge würden je nach Zustand als Gebrauchtfahrzeuge meist nach Osteuropa verkauft. 

Eine weitere große Investition in diesem Jahr ist die Fertigstellung des Carports am Mittweidaer Standort. Regiobus investiert dafür rund 800 000 Euro, wovon rund 500 000 Euro ebenfalls aus dem sächsischen Fördermitteltopf stammen.

Für den gesamten Verbundraum Mittelsachsen (Region Chemnitz/Zwickau) stehen in diesem Jahr 59,3 Millionen Euro zur Verfügung. Auch der grundhafte Ausbau der Drahtseilbahn Augustusburg soll mit Hilfe dieser Mittel finanziert werden. Vor dem Hintergrund der großen Aktivitäten bei der Umsetzung des Chemnitzer Modells fließen in diesem Jahr aber wieder die vergleichsweise meisten sächsischen Investitionsmittel in den Nahverkehrsraum Mittelsachsen.

Insgesamt werden im Verbundraum

13 Nahverkehrsunternehmen bei der Beschaffung von 70 neuen Omnibussen für den Stadt- und Überlandverkehr mit der Gesamtsumme von 6,6 Millionen Euro unterstützt.

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