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18 Bewerber für Bau des Sportparks

Dippoldiswalde. Der Stadtrat stellte weitere Weichen für den neuen Sportpark in Dippoldiswalde, der oberhalb des Neubaugebietes an der Rabenauer Straße entstehen soll als Ersatz für die vom Hochwasser zerstörten Sportanlagen.

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Dippoldiswalde. Der Stadtrat stellte weitere Weichen für den neuen Sportpark in Dippoldiswalde, der oberhalb des Neubaugebietes an der Rabenauer Straße entstehen soll als Ersatz für die vom Hochwasser zerstörten Sportanlagen. Zum einen stimmten die Stadträte einer Änderung des Flächennutzungsplanes zu. Die dortige Fläche für die Landwirtschaft, die für den Sportpark benötigt wird, wurde nun in ein Sondergebiet für Sport und Freizeit umgewandelt. Zum anderen trafen sie Entscheidungen für den Bau der Freianlage für den Sportpark.

Dazu hatte es eine Ausschreibung mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb gegeben. 19 Firmen meldeten sich und zeigten Interesse an dem Projekt. Ein Ingenieurbüro hatte deren Unterlagen schon einmal geprüft und heiße Kandidaten vorgeschlagen. Nun sollten die Stadträte sechs bis acht Unternehmen auswählen, die dann ein Angebot abgeben dürfen.

Doch das Verfahren gefiel einigen Stadträten gar nicht. Sie wollten die Runde und damit den Wettbewerb offen lassen, um tatsächlich das Beste für die Stadt herauszuholen und auch jenen die Chance einräumen, die noch kein Referenzobjekt vorzeigen können.

Dabei hatte allerdings Bürgermeister Horst Bellmann ein paar Bauchschmerzen. Er befürchtet, wenn er den preisgünstigsten Bewerber am Ende nehmen muss und der vielleicht noch nie einen Sportplatz gebaut hat, dass es dann Ärger mit der Qualität geben könnte. Und es sei bei einer offenen Ausschreibung schwer, auf den zweit- oder gar drittbesten Bieter auszuweichen.

Welche Stadt nämlich Geld verschenken kann, muss bei den Behörden gute Argumente haben, warum dann Fördermittel, also Steuergelder, benötigt werden. Auch lässt in solchen Fällen die Rechtsaufsicht nicht lange auf sich warten. Denn Dippoldiswalde muss wie andere Kommunen den Haushalt konsolidieren und kann nicht ohne weiteres teurer bauen, wenn es nach den Angeboten billiger gegangen wäre.

Doch die Stadträte sahen mehrheitlich diese Möglichkeit und beharrten auf einer großen Runde. Von den 19 Bewerbern können nun 18 ihre Angebote abgeben. (SZ/ks)