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2 000 Euro weniger – das tut richtig weh

Daniela Pfeiffer über die gewaltigen Lohnunterschiede

Symbolbild
Symbolbild © dpa / Montage: SZ-Bildstelle

Wie wär’s mit 1 000 oder 2 000 Euro mehr im Portemonnaie. Jeden Monat. Schöner Gedanke, oder? Andere haben das am Monatsende. Wird hier in der Region aber nicht passieren, nicht heute, nicht morgen, wahrscheinlich auch in den nächsten fünf Jahren nicht. Die aktuellen Zahlen der Arbeitsagentur können den Menschen im Landkreis schon die Zornesröte ins Gesicht treiben. Zumal die 60 Landkreise und Städte am Ende der Tabelle allesamt ostdeutsche sind. Wohl niemand hätte gedacht, dass es bei den Löhnen satte 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer so drastische Unterschiede gibt. Die Zahlen jetzt einmal mehr schwarz auf weiß zu sehen – das tut schon weh. Doch es gibt Hoffnung.

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Darauf, dass die riesigen Chancen, die der Strukturwandel in sich birgt, auch klug genutzt werden. Hoffnung, dass sich weiterhin gute und renommierte Unternehmen im Landkreis ansiedeln. In Görlitz beispielsweise wächst die IT-Branche immer weiter, im Gewerbegebiet Kodersdorf schießen die Unternehmen wie Pilze aus dem Boden. Viele zahlen gute Löhne und sind hoffentlich Vorbild für andere, die noch dazu beitragen, dass Görlitz auf dem letzten Platz der Lohntabelle landet. Hier ist es wichtig, dass auch die Gewerkschaften ihre Kämpfe unbeirrt weiter austragen. Unterm Strich – und das ist die positive Botschaft – steigen die Löhne aber. Und letztlich zahlen die Menschen im Landkreis deutlich weniger fürs Wohnen, für den Kitaplatz oder das Bier in der Kneipe als anderswo. Ein Trostpflaster – wenn auch ein kleines.

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