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200 Liter Hydrauliköl ausgelaufen

Nach der Havarie eines Baggers bei Wendischbaselitz bleibt die Maschine über Nacht auf einem Waldweg stehen. Eine Spezialfirma musste anschließend ran.

© Symbolfoto: SZ-Archiv

Nebelschütz. 200 Liter Hydrauliköl, die in der Nacht zu Sonnabend aus einem Bagger ausgelaufen sind, sind bei Wendischbaselitz im Waldboden versickert. Eine Spezialfirma musste anschließend mit schwerer Technik ran, um das kontaminierte Erdreich zu entfernen.

Freitagabend war ein 68-Jähriger mit dem Radbagger der Marke Case auf dem Sportplatzweg Richtung Piskowitz gefahren. Während der Fahrt platzte eine Hydraulikleitung der Maschine.  eine 1,5 Kilometerlange Ölspur auf dem Sportplatzweg war die Folge. 

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Der 68-jährige Baggerfahrer stellte wenig später das Fahrzeug auf einem Waldweg ab, um dieses am Sonnabend zu reparieren. An dieser Stelle verlor der Bagger offenbar das komplette Hydrauliköl, so Steffen Queißer von der Polizeidirektion Görlitz. Geschätzt etwa 200 Liter Öl versickerten im Erdreich.

Sonnabendnachmittag reinigte eine Spezialfirma unter Absicherung durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nebelschütz die Fahrbahn des Sportplatzweges. Eine weitere Spezialfirma kam mit schwerer Technik zum Einsatz. Diese Firma führte die Bergung des nicht mehr fahrbereiten Baggers aus dem Wald durch und entfernte das kontaminierte Erdreich zur fachgerechten Entsorgung. 

Gegen den 68-jährigen Verursacher leitete die Polizei ein Verfahren ein. (SZ)

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