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2012 bringt einige Entscheidungen

über dasabgelaufene Jahr

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Thomas Mielke

Am Ende des Jahres fragt man sich immer: War es ein gutes oder ein schlechtes? So wie dieses Jahr auch, heißt die Antwort meist: Es hatte Licht und Schatten. Zu den guten Seiten gehört, dass die Arbeitslosigkeit sank und viele Firmen gut zu tun hatten. Selbst solche Schrecksekunden wie die Insolvenz von Weigl wendeten sich zum Guten: Die Firma wurde verkauft und der Investor kündigte an, bis Ende 2012 wieder über 150 Leute mehr zu beschäftigen. Viele Bauprojekte – vom Naturparkhaus über das Weinaustadion bis zur jetzt begonnenen Brücke über die Neiße – lösten Freude aus. Doch spätestens beim Thema Hochschule mischten sich gute und schlechte Gefühle: Während ein millionenschweres Forschungsprojekt nach dem anderen nach Zittau fand und sich zwei Institute niederließen, sorgten die Umstrukturierungen für reichlich Aufregung. Zwar ist das schlimmste Szenario ausgeblieben, aber das Ende der Bau- und Architekturausbildung bleibt ein schwerer Schlag. Ebenso wird das geplante Einkaufscenter in Zittau gesehen: Während sich einige über die mögliche Initialzündung freuen, haben andere Angst vor der Zerstörung der Innenstadtund dem Aus für viele kleine Händler. Diese und andere Sorgen wie die Grenzkriminalität, die Entscheidungen über das geplante Asylbewerberheim und das Theater werden uns auch 2012 beschäftigen. Es bleibt also spannend.