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205 Millionen Menschen fahren mit Bus und Bahn

Der Verkehrsverbund Oberelbe zieht für 2013 eine positive Bilanz – trotz des Hochwassers. Auch im kommenden Jahr soll weiter investiert werden.

Landkreis. Der Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe (Z-VOE) hat dieses Jahr vier Prozent mehr Geld eingenommen als 2012. Die Zahl der Fahrgäste konnte auf 205 Millionen leicht gesteigert werden. Das teilte der Verband jetzt im Anschluss an seine jüngste Versammlung mit.

Im VVO sind insgesamt 13 Unternehmen zusammengeschlossen, die in Dresden sowie den Landkreisen Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und dem Westteil des Kreises Bautzen Bus- und Bahnfahrten zu einem einheitlichen Tarif anbieten.

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Das Plus in den Kassen des VVO stammt zu einem Großteil aus der Erhöhung der Ticketpreise im November 2012. Zudem konnten mehr Stammkunden gewonnen werden. Die Zahl der Nutzer von Jahres- und Abo-Monatskarten stieg um zwei Prozent.

Dazu trugen zahlreiche neue Jobtickets bei. 14 weitere Firmen bieten seit diesem Jahr ihren Mitarbeitern verbilligte Fahrkarten für die Fahrt zur Arbeit an. Insgesamt nutzen rund 16 000 Beschäftigte im Nahverkehrsraum Oberelbe ein Job-Ticket. Für das kommende Jahr kündigte der Verband an, das Linienangebot weitgehend stabil zu halten. Wegfallen wird allerdings die Bahnverbindung von Meißen nach Nossen. Knapp 90 Millionen Euro kann der VVO 2014 ausgeben, um Zug- und Busfahrten bei seinen Partner-Unternehmen zu bestellen.

Zudem wird der Verband sein ehrgeiziges Investitionsprogramm fortsetzen. „Im Jahr 2014 werden sich die Investitionen des Zweckverbandes in neue Verkehrsinfrastruktur auf rund eine Million Euro belaufen“, sagt Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. Im Laufe des Jahres ist unter anderem der Umbau von Haltestellen in Dresden und Riesa vorgesehen. Entlang der S-Bahn entstehen P + R-Plätze am Bahnhof Meißen sowie in Neusörnewitz. (SZ/pa)