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21 000 Euro für die Friedhofskapelle

Bernstädter Kirche stellt Antrag auf Förderung beim Freistaat. Wie hoch der Zuschuss ist, bleibt offen. Spenden sind weiter nötig.

Von Steffen Gerhardt

Bernstadt. Das Spendenkonto für die Sanierung der Friedhofskapelle in Bernstadt füllt sich langsam, aber kontinuierlich. Pfarrer Jonathan Hahn sagt: „Der aktuelle Stand beträgt 20 958,85 Euro.“ Denn was auf dem Spendenkonto eingeht, soll mit als Eigenmittel in die Sanierung fließen. Erklärtes Ziel ist es, 50 000 Euro an eigenen Spenden zusammenzubekommen.

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Die Kirchgemeinde stellt gegenwärtig einen Fördermittelantrag beim Freistaat. „Wir hoffen dabei auf eine bis zu 80-prozentige finanzielle Förderung. Vermutlich wird es eher etwas weniger“, erklärt der Pfarrer. Sollte der Antrag bewilligt werden, wäre das für die Kirche ein Erfolg. Denn alternativ sollten die Sanierungsarbeiten über das neue Programm der Leader-Förderung angeschoben werden. Aber hier ist der Fördersatz weitaus geringer, sodass die eigenen finanziellen Aufwendungen durchaus verdoppelt werden müssten.

Nach der bisherigen Planung, so Jonathan Hahn, sind die Kosten auf rund 276 000 Euro beziffert. Denn mit dem Geld soll nicht nur das Mauerwerk der Kapelle saniert werden. Auch die Restaurierung der wertvollen Innenausmalung von Theodor Quentin ist mit vorgesehen. Vor zwei Jahren konnte die Kirchgemeinde den Abschluss der Außensanierung feiern. Seitdem soll es im Inneren weitergehen.