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222 Fälle bis Ostermontag

Die Zahl der nachgewiesenen Coronafälle im Landkreis steigt weiterhin leicht. Sechs Kinder und Jugendliche sind betroffen.

© dpa

Über die Osterfeiertage hat die Zahl derjenigen Mittelsachsen, bei denen eine Corona-Infektion nachgewiesen ist, zugenommen. Lag sie am Karfreitag bei 206 bestätigten Fällen, waren es am Ostermontag 222.

In allen drei Altkreisen gab es – wieder im Vergleich zu Karfreitag – Zuwächse. Im Raum Döbeln leben 67 Menschen mit einer Corona-Erkrankung, das sind drei mehr als vor dem Osterwochenende. Im Altkreis Freiberg gibt es mittlerweile 90 bestätigte Fälle, 83 waren es am Karfreitag. Und im Altkreis Mittweida ist die Zahl von 59 auf 65 gestiegen.

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Zusammengestellt hat die Pressestelle des Landratamtes Mittelsachsen ebenfalls eine Übersicht, welche Altersgruppen von der neuartigen Lungenerkrankung besonders betroffen sind. An der bisherigen Einschätzung, dass der Virus vor allem Frauen zu schaffen macht, ändern die jüngsten Fälle nichts. Laut Statistik sind immer noch mehr Frauen (129) als Männer (93) erkrankt. In der Altersgruppe bis zu sechs Jahren haben sich ein Junge und ein Mädchen infiziert. Bei den Sieben- bis 16-Jährigen sind ein Junge und drei Mädchen betroffen. In der Altersgruppe 17 bis 59 Jahre gibt es 55 Männer mit einer Corona-Infektion im Landkreis Mittelsachsen und 93 Frauen. Bei der Personengruppe der über 59-Jährigen liegt von 36 Männern und 32 Frauen ein Nachweis vor. Nach Angaben des Landratsamtes hat das Gesundheitsamt für 649 Personen in Mittelsachsen eine Quarantäne angeordnet. Das heißt, diese Menschen dürfen ihre Wohnung nicht verlassen. Für 349 konnten die strengen Regeln mittlerweile wieder gelockert werden. 

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