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23,8 Millionen Euro Corona-Hilfe für Firmen

Mehr als 60 Firmen profitieren von der Unterstützung des Bundes. Die gibt es in verschiedenen Varianten.

CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann informiert über Corona-Hilfen.
CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann informiert über Corona-Hilfen. © Dietmar Thomas

Mittelsachsen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im ersten Halbjahr 2020 rund 23,8 Millionen Euro an Firmen in Mittelsachsen ausgereicht, die die Corona-Hilfen der Bank in Anspruch genommen haben.

Der größte Anteil dieser Summe entfällt auf den KfW-Unternehmerkredit für kleine und mittlere Firmen. Rund 19,2 Mio. Euro – das entspricht fast 81 Prozent – wurden von 46 Betrieben beantragt. 250.000 Euro entfallen auf den KfW-Schnellkredit 2020. Dieser kann für Anschaffungen und laufende Kosten beantragt werden. Er werde zudem zu 100 Prozent durch eine Garantie des Bundes abgesichert, erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann.

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Auch an junge Unternehmen wird gedacht

Die Corona-Maßnahmen wirkten sich aber auch sehr auf junge Unternehmen aus, die weniger als fünf Jahre am Markt waren und somit möglicherweise nicht über große Rücklagen verfügen. 15 solcher Unternehmen nutzen den ERP-Gründerkredit – Universell und haben zusammen rund 4,4 Millionen Euro bei der KfW abgerufen.

„Ich hoffe sehr, dass mit den Unterstützungsmaßnahmen des Bundes aber auch des Freistaates Sachsen viele Unternehmen trotz der zahlreichen Einschränkungen und der damit einhergehenden Umsatzeinbrüche am Markt bestehen können. Die Folgen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt sind ohnehin schwerwiegend“, erklärt Veronika Bellmann.

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