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24 Stunden lang um jeden Korb gerungen

Am Sonnabend begann das fünfte Turnier im Basketball. Der BC Ottendorf bekamen gestern den Beifall der Teilnehmer.

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Von Bernd Goldammer

Am Sonnabendnachmittag waren alle topfit angetreten. Da hatte das 24-Stunden-Turnier gerade angefangen. 87 Teilnehmer waren gekommen. Auch Mandy Barth aus Dresden hatte ihre Zwillinge Antonia und Sabrina in die Sporthalle Karpen nach Ottendorf-Okrilla gebracht. Das fünfte „24-Stunden-Basketballturnier“ hat inzwischen großen Anklang im Dresdner Umland.

Die Idee stammt eigentlich aus Radeberg. Hier besuchte Martin Ranft bis 1999 die Ludwig-Richter-Schule. Und dort waren die Basketballnächte geradezu legendär. Inzwischen ist aus dem einstigen Schüler der Vereinsvorsitzende des Ottendorfer Basketballclubs geworden. Gestern Mittag war die Turnier-Leitung immer noch erstaunlich fit, obwohl sie ein organisatorisches Mammutprogramm absolviert hatte.

Constanze Schöbel (Leiterin der Ottendorfer Filiale der Dresdner Sparkasse) war zur Siegerehrung nochmals aus Schönborn angereist. „Wir fördern bereits die Männermannschaft des BC Ottendorf, dabei sind wir auf dieses Turnier aufmerksam geworden“, macht sie deutlich. Wenn es um engagierte Organisatoren für den Breitensport im Rödertal geht, wolle die Sparkasse ihre Unterstützung geben. So konnten die Veranstalter jedem Teilnehmer ein T-Shirt übergeben, mit dem die Erinnerung an das Turnierwochenende lange wachgehalten werden soll.

Auch für Antonia Barth hat sich die Anreise gelohnt. Antonia hat gleich zweimal gewonnen. Beim Freiwurf landeten vier der fünf Würfe im Korb. Von der etwa sechs Meter entfernten Drei-Punkte-Linie schaffte die 13-Jährige immer noch drei Treffer. Seit drei Jahren trainieren die Zwillinge beim Sportclub der Technischen Universität Dresden. Dabei ist die sportliche Leidenschaft der beiden immer mehr gewachsen.

Nach 24 Stunden noch fit

Auch viele Ottendorfer Kinder nutzten die Gelegenheit zu einer sportlichen Herausforderung. Wer zwischendurch müde wurde, ging einfach nach Hause oder legte sich auf die ausgelegten Matten. Die ganze Zeit über lagen Äpfel und Bananen zum Verzehr bereit. Es gab ausreichend Getränke, und auch ein Imbiss war vorhanden. Hier verdeutlicht sich, was hinter den Kulissen lief. Elisabeth Kunick und Martin Ranft hatten unentwegt zu tun. Doch auch sie wirkten nach dem 24-Stunden- Spiel frisch. Das hat wahrscheinlich mit ihrer Einstellung zu dieser Sportart zu tun. Es macht sicher Freude, zu sehen, wie großartig dieses Turnier bei Kindern und Jugendlichen und Eltern ankam.