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40 Bewerbungen für Innovationspreis

Bautzen. Die Premiere ist gelungen: Zum ersten Mal wurde in der Euroregion Neiße ein trinationaler Innovationspreis ausgelobt, und auf Anhieb meldeten sich 40 Unternehmen und Unternehmenskooperationen aus allen drei Ländern.

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Bautzen. Die Premiere ist gelungen: Zum ersten Mal wurde in der Euroregion Neiße ein trinationaler Innovationspreis ausgelobt, und auf Anhieb meldeten sich 40 Unternehmen und Unternehmenskooperationen aus allen drei Ländern. „Wir sind froh, dass der Wettbewerb um den Preis in der Region so gut angenommen wird“, sagte Holm Große, Geschäftsführer der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO).

Am 30. September war Meldeschluss für Interessenten. Die 40 Bewerbungen gingen zu etwa gleichen Teilen bei der MGO` und ihren Partnerorgansisationen in Polen und Tschechien ein.

Firmenkooperationen melden sich

Der Innovationspreis wird in zwei Kategorien vergeben: Best Innovation und Best Partnership. In der Kategorie Best Innovation werden neuartige und wirtschaftlich erfolgreich am Markt platzierte Produkt- und Verfahrensentwicklungen ausgezeichnet. Aus der Lausitz wollen diesen Preis unter anderem Franz Schäfer Etiketten Bretnig-Hauswalde, ULT Umwelt- und Lufttechnik Kittlitz, die Bosk AG Seifhennersdorf oder Henry Kuhtz Computer Hoyerswerda.

In der Kategorie Best Partnership, in der grenzübergreifende unternehmerische Kooperationen ausgezeichnet werden, bewerben sich sowohl deutsch-tschechische als auch deutsch-polnische Partner. Als Beispiele nannte Große SSL Maschinenbau Eibau, Käppler und Pausch Neukirch oder die Tillig Modellbahnen Sebnitz mit ihrer Tochtergesellschaft Sachsenmodelle Zittau..

Bewerbungen zeigen

breiten Branchenmix

Insgesamt widerspiegeln die Bewerbungen die Branchenvielfalt und wirtschaftliche Kompetenz in der Euroregion, erklärte der MGO-Geschäftsführer. So kommen die Lausitzer Wettbewerbsbeiträge unter anderem aus den Branchen Textil, Maschinen- und Anlagenbau, der Umwelttechnik, dem Werkzeug- und Formenbau sowie der Informations- und Kommunikationstechnik.

Gutachter aus allen drei Ländern nehmen jetzt die Bewerbungen unter die Lupe. Am 21. November werden dann die Preisträger beider Kategorien in festlichem Rahmen in der Zittauer Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) gekürt. Die Erst- bis Drittplatzierten der beiden Kategorien erhalten ein Preisgeld und können im Rahmen ihres unternehmerischen Marketings die Marke Innovation 2003 nutzen. Die Preisgelder werden von der Paul-Weiland-Stiftung – Entwicklungshilfe für die Wirtschaft – und der MGO bereitgestellt. (SZ/tbe)