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Feuilleton

415 Stunden - Der längste Film über die DDR

Zusammengestellt aus Amateuraufnahmen. Jetzt abrufbar im Netz. So faszinierend wie banal.

Freiheit am Strand: So wie diese Dame bei Prerow in den Sechzigern verbrachten Millionen DDR-Bürger ihren Sommerurlaub an der Ostsee. Auch davon liegen in der „Open Memory Box“ viele private Filme zum Abruf bereit.
Freiheit am Strand: So wie diese Dame bei Prerow in den Sechzigern verbrachten Millionen DDR-Bürger ihren Sommerurlaub an der Ostsee. Auch davon liegen in der „Open Memory Box“ viele private Filme zum Abruf bereit. © Eastblockworld / Archiv

Kamera-Augen machen immer verlegen. Wer ein Objektiv auf sich gerichtet sieht, lächelt meistens unsicher, sagt ein paar Worte zu Nebenmann oder- frau oder prostet, falls ein Glas zur Hand ist oder eine Flasche, dem Filmer zu. So tun es auch viele jener Menschen, deren private Schmalfilm-Aufnahmen jetzt zu Hunderten im Netz stehen. Das Mädchen an der Schießbude auf Dresdens Vogelwiese, der Familienvater im Leipziger Zoo, die Mutter am Strand eines vielleicht mecklenburgischen Sees, die junge Frau beim Trampen am Straßenrand, der Flitterwöchner im Erzgebirge. 

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