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„42 Punktspiele wären Irrsinn“

Fußball: Eric Prentki wird seinen Vertrag beim VfL Pirna verlängern. Mit sechs Landesklasse-Aufsteigern hat er aber so seine Probleme.

Spielmacher Eric Prentki.
Spielmacher Eric Prentki. © Marko Förster

Seit zwei Jahren spielt Eric Prentki beim VfL Pirna-Copitz, sein Vertrag endet am 30. Juni. Viel deutet darauf hin, dass der 30-Jährige auch 2020/21 für den VfL am Ball sein wird, schließlich war er in der laufenden Saison, die abgebrochen wurde, bei allen 17 Punktspielen im Einsatz.

Eric, wie geht es Ihnen?

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Danke, alles gut. Die Gesamtlage normalisiert sich langsam und wir lernen, mit den veränderten Gegebenheiten umzugehen.

Bis wann wird noch trainiert?

Wir haben vereinbart, dass wir uns einmal pro Woche treffen und das bis zum 30. Juni so durchziehen. Auf unsere Aufwandsentschädigungen verzichten wir freiwillig, daher ist das Training auch auf freiwilliger Basis. Es wird aber sehr gut angenommen, so dass wir mit rund 20 Leuten trainieren können. Das macht schon wieder richtig Laune und man merkt allen an, wie sehr ihnen das Kicken mit den Jungs gefehlt hat.

Wann verlängern Sie?

Eigentlich war bei unserem letzten Gespräch Anfang März schon alles klar, aber durch die Corona-Situation wurde das finale Gespräch auf Eis gelegt. Schriftlich fixiert ist daher noch nichts, aber ich bin in zielführenden Gesprächen mit Geschäftsführer Oliver Herber. Wir werden sicher eine gemeinsame Lösung finden, da beide Seiten zusammen weitermachen möchten.

Wahrscheinlich spielt die 6. Liga mit 22 Teams. Mit welchen Modus?

In meinen Augen wären 42 Punktspiele absoluter Irrsinn. Ohne die Leistungen der Aufsteiger zu schmälern, in meinen Augen ist die Saison nicht beendet worden und daher nicht zu werten. Jetzt durch die Quotientenregel selbst das Torverhältnis nicht mit einzubeziehen und dadurch noch zwei Vereinen den Aufstieg zu ermöglichen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Sollten es 22 Mannschaften werden, wäre aus meiner Sicht nur eine Splitting der Liga, zum Beispiel in eine Ost- und West-Staffel, sinnvoll. Nach der Winterpause könnte es dann eine Meister- und eine Abstiegsrunde geben.

Das Gespräch führte Jürgen Schwarz.

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