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40-Jähriger eingequetscht

Ein Lkw rollt in Struppen gegen einen Transporter. Ein Mann wird zwischen Anhänger und Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt.

Der Lkw rollte gegen einen Transporter. Dazwischen wurde ein Mann eingeklemmt und schwer verletzt.
Der Lkw rollte gegen einen Transporter. Dazwischen wurde ein Mann eingeklemmt und schwer verletzt. © Marko Förster

Eine Verkettung von unglücklichen Umständen führt am Sonntagvormittag in Struppen bei Pirna zu einer Tragödie. Ein Lkw macht sich selbständig und rollt gegen einen Transporter, als ein Mann gerade seinen Anhänger ankuppeln wollte. Der Mann wird dazwischen eingequetscht. 

Das tragische Unglück ereignete sich am Sonntag gegen 11.15 Uhr auf einem Grundstück an der Südstraße in Struppen. Ein 40-Jähriger wird zwischen seinem Toyota und Anhänger eingeklemmt, als ein Lkw gegen den Toyota rollt. Kurze Zeit später sind Notarzt, Rettungswagen vom DRK Pirna und ein Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung zur Stelle. Die Retter kümmern sich sofort um den Schwerverletzten. Auch die Polizei ist vor Ort.

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Nach ersten Erkenntnissen stand ein grüner Lkw MAN (10,5 Tonnen) auf dem Hof des Anwesens. Ein Mann (40) fuhr mit seinem Toyota-Transporter  rückwärts an eine offen stehende Garage, in der sich ein Anhänger befand. Um diesen Anhänger anzukoppeln, stieg der 40-Jährige aus und lief hinter seinen Toyota. In diesem Augenblick rollte der Lkw, der offenbar nicht gegen Wegrollen gesichert war, los. Er krachte gegen den Toyota und schob diesen weiter gegen den Anhänger bis beide Fahrzeuge gegen die Garagenwand gedrückt wurden. 

Dabei ist der 40-jährige Mann, der gerade seinen Anhänger am Pkw befestigen wollte, dazwischen eingeklemmt und schwer verletzt worden. Andere Leute auf dem Hof kamen ihm zu Hilfe.

Der schwer verletzte Mann wurde nach Dresden in die Uniklinik geflogen.
Der schwer verletzte Mann wurde nach Dresden in die Uniklinik geflogen. © Marko Förster

Über eine Stunde wurde er im Rettungswagen vom Notarzt und Mitarbeitern vom Rettungsdienst medizinisch versorgt, ehe er mit einem Rettungshubschrauber (Christoph 38 aus Dresden) in die Uniklinik Dresden geflogen wurde.

Die Polizeibeamten vor Ort sicherten Spuren und nahmen ihre Ermittlungen auf. Die Beamten fertigten eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den 44-jährigen Mann, der den Lkw abgestellt hatte, da dieser offenbar nicht ordnungsgemäß gegen Wegrollen gesichert wurde.

Ebenfalls vor Ort war der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Dresden.

Ausgegangen wird hier von einem tragischen Unglück.

Ein Kriseninterventionsteam (KIT) der Johanniter Heidenau betreute die Angehörigen und Beteiligten der Tragödie vor Ort psychologisch. 

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