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57 LED-Lampen für Kiebitz

Zwischen den Abzweigen Schlagwitz und Töllschütz wird die Straßenbeleuchtung erneuert. Das kostet viel Geld.

© Dietmar Thomas

Von Sylvia Jentzsch

Ostrau. Mitnetz saniert in Kiebitz das Stromnetz. Gleichzeitig soll auch die Kreisstraße ausgebaut werden (DA berichtete). Die Freileitungen werden durch Erdkabel ersetzt und die bestehenden Masten, die auch für die Straßenbeleuchtung genutzt werden, ersatzlos zurückgebaut. Deshalb muss die Gemeinde neue LED-Leuchtpunkte setzen und Kabel verlegen lassen. Insgesamt sollen es 57 sein.

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Neben der Kreisstraße erhalten auch folgende Gemeindestraßen eine moderne Beleuchtung: Berghäuser Straße, Feldhäuser Straße, Töllschützer Straße und der Fleischerwinkel. „An den Seitenstraßen, in denen die Masten noch gut sind, wird keine neue Straßenbeleuchtung errichtet. An einigen Stellen bekommen sie aber neue LED-Lampen“, sagte Bürgermeister Dirk Schilling (CDU). Die geschätzten Kosten belaufen sich auf knapp 161 000 Euro mit Planung. Die Gemeinderäte beschlossen, dieses Geld in den Haushalt einzustellen. Das ist die Voraussetzung, um einen Fördermittelantrag beim Leader-Entwicklungsstrateigieprogramm (Les) der Lommatzscher Pflege zu stellen. Wird dieser bewilligt, wird das Vorhaben zu 80 Prozent und die Planungsleistung mit 15 Prozent gefördert. „Die Grobplanung liegt bereits vor. Mit der Zustimmung der Räte sind wir wieder einen Schritt näher, die ersten zu sein, die ihren Förderantrag einreichen. Damit stehen die Chancen gut, das Geld zu bekommen“, so Schilling. Auch mit dem Einbau der energieeffizienten Leuchten werde eine weitere Förderbedingung erfüllt.

Straße wird breiter

„Sollte es keine Förderung geben, können wir das Vorhaben nicht umsetzen. Mit dem Beschluss zur Einstellung des Geldes in den Haushalt binden wird uns nicht“, erklärte Dirk Schilling auf Nachfrage des Ortsvorstehers Dirk Petermann. Der hatte Bedenken, dass die Gemeinde ohne Förderung die Gesamtkosten tragen muss.

Die Kreisstraße durch Kiebitz soll breiter und die Sicherheit der Fußgänger durch das Anlegen eines Gehweges verbessert werden. So sieht es die Planung vor. Der Baubeginn ist nach Aussage des Landratsamtes für die zweite Jahreshälfte geplant.

Am grundhaften Ausbau der Straße ist nicht nur der Landkreis Mittelsachsen beteiligt. Auch Medien wie Strom und Wasserleitung sollen verlegt werden. Die Gemeinde lässt die Straßenbeleuchtung neu installieren und einen Gehweg angelegen.

„Notwendig ist die Sanierung, weil die Oberfläche der Fahrbahn in einem sehr schlechten Zustand ist“, sagte der Pressesprecher des Landratsamtes André Kaiser. Die Fahrbahnbreite soll nach der Sanierung vom Ortseingang bis zum Abzweig Töllschütz durchgehend 5,50 Meter betragen. Gebaut wird auf einer Länge von 695 Metern. Hinzu kommt der Gehweg mit einer Breite von durchschnittlich 1,50 Metern. Im Februar wird es noch eine Einwohnerversammlung geben. Dort sollen unter anderem mit den Anliegern strittige Eigentumsverhältnisse geklärt werden. Eine Einladung erfolgt noch.

Bevor die Bauarbeiten beginnen können, muss die Friedhofsmauer, die zurzeit von dicken Holzpfosten gestützt wird, abgerissen und neu errichtet werden. „Wir werten gerade die Angebote aus. Dann muss der Kirchenvorstand den Auftrag vergeben. Ich rechne damit, dass die Bauarbeiten in diesem Monat beginnen können“, sagte Matthais Ritter-Müller vom Ingenieurbüro Ritter-Müller aus Leipzig.