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Meißen

66 Vorschläge für Moritzburger Platz

Der Kreisverkehr soll zum Thema Partnerstädte umgestaltet werden. Diese Aufgabe stößt auf große Resonanz.

Stadtmarketing-Chef Christian Friedel: „66 Künstler aus ganz Deutschland und benachbarten Ländern sind dem Aufruf gefolgt und haben ihre Entwürfe, von traditionell bis abstrakt, eingereicht.“
Stadtmarketing-Chef Christian Friedel: „66 Künstler aus ganz Deutschland und benachbarten Ländern sind dem Aufruf gefolgt und haben ihre Entwürfe, von traditionell bis abstrakt, eingereicht.“ © Archiv: Claudia Hübschmann

Meißen. Zur Aufwertung des öffentlichen Raumes mit interessanten Kunstprojekten bzw. Gestaltungselementen rief das Amt für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur im Frühjahr zum dritten Mal einen Gestaltungswettbewerb aus. „Ziel des Wettbewerbes ist es, dauerhafte Kunstobjekte bzw. Gestaltungselemente unterschiedlicher Art im öffentlichen Raum zu schaffen, um neue, attraktive Blickpunkte entstehen zu lassen“, teilte die Stadtverwaltung mit.

In diesem Jahr stand der Kreisverkehr „Moritzburger Platz“ im Stadtteil Cölln im Mittelpunkt des Wettbewerbes. Künstler wurden aufgerufen, ihre Gestaltungsideen zum Thema „Meißens Partnerstädte“ einzureichen. Die Ausschreibungsunterlagen wurden Kunsthochschulen, Kunstvereinen und Künstlerverbänden zugeschickt sowie in Fachzeitschriften veröffentlicht.

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Die breitgefächerte Ausschreibung hat sich laut Stadtmarketing-Chef Christian Friedel gelohnt: „66 Künstler aus ganz Deutschland und benachbarten Ländern sind dem Aufruf gefolgt und haben ihre Entwürfe, von traditionell bis abstrakt, eingereicht.“

Den Kunstschaffenden stand es frei, den Kreisverkehr mit Skulpturen oder Installationen aus Stahl, Beton, Holz oder sonstigen Materialien aufzuwerten. Auch originelle Begrünungen oder das Aufstellen andersartiger gestalterischer Elemente waren möglich, sodass der Kreativität keine Grenzen gesetzt wurden. Als maßgeblich galt allein eine originelle, langlebige, zum Kreisverkehr größenproportionale, fachkundig umgesetzte und dem Motto angepasste Gestaltung.

Von den 66 eingegangenen Entwürfen wurden nun die zehn geeignetsten von einer Jury ausgewählt. Diese bestand aus dem Meißner Architekten Gerhard Hess, dem bildenden Künstler und Vorsitzenden des Meißner Kunstvereins Matthias Lehmann, dem Porzellankünstler Andreas Ehret, der Inhaberin des Kunstgewerbegeschäftes „Das Tor“ Dorit Suárez sowie Amtsleiter Christian Friedel. Die Einreicher der zehn ausgewählten Gestaltungsideen haben nun bis Ende November Zeit, ein Modell ihres Konzeptes vorzulegen.

Bei einem zweiten Jurytreffen werden dann wiederum die überzeugendsten Modelle ausgesucht, welche anschließend im Rahmen einer Bürgerbeteiligung von den Meißnerinnen und Meißnern bewertet werden. Das Resultat aus der in der Adventszeit stattfindenden Bürgerbeteiligung wird anschließend als eine Stimme in die Jurywertung einfließen. Der Gewinner erhält 25 000 Euro für die Umsetzung der Gestaltungsidee, mit der im Frühjahr 2020 zu rechnen ist. (SZ/ul)

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