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70 000 Gäste bei den Findlingen in Nochten

Die Saison im Findlingspark ist vorbei. Im nächsten Jahr soll der Besucherrekord geknackt werden.

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Das Tor fällt mit einem lauten metallischen Krachen zu. Ein letztes Mal – zumindest für Touristen und Erholungssuchende, die den Lausitzer Findlingspark in Nochten besichtigen wollten. In dieser Saison sind das exakt 71 868 Besucher gewesen. Es hätten einige mehr sein können, wenn das Wetter mitgespielt hätte. Doch von Trübsal ist keine Spur. Denn es wartet noch viel Arbeit hinter dem verschlossenen Tor. Zwar brauchen Eiszeitfindlinge keine Winterbetreuung. Die vielfaltigen Pflanzen und Anlagen des Parks aber schon.

Mit der Schließung zur Winterpause werden nun Mitarbeiter alle Arbeiten zur Winterfestmachung des Park tätigen. Dazu gehört, dass die Gartenbeete mit Reisig abgedeckt werden, die Wasserleitungen abgelassen, der Speicherwasserteich gesäubert und Pflanzen frostgeschützt verpackt werden. Die beiden Geschäftsführer Dr. Hans Ulbrich und Klaus Kotzan ziehen jetzt Bilanz. „Wir hatten in dieser Saison 71868 zahlende Besucher. Eine Zahl, die etwas unter dem Durchschnitt vergangener Jahre liegt. Doch wir denken, dass sie durch die Landesgartenschau in Löbau beeinflusst wurde“, so Ulbricht.

Sommerheide hat gelitten

Doch das Jahr ging am Park nicht problemlos vorüber. Darauf verweist auch der Geschäftsführer. „Die Sommerheide, die schon in den vergangenen Jahren Schaden durch Spätfröste genommen hatte, musste neugepflanzt werden. So das jetzt wieder geschlossene Sommerheideflächen das Bild des Parks bestimmen“, sagt Dr. Hans Ulbrich.

Die Saison ist vorbei, doch schon stehen neue Aufgaben vor den Mitarbeitern›: das zehnjährige Jubiläum am 1. Mai. Was genau an Höhepunkten vorbereitet wird, ist geheim. Alle anderen Termine für die Veranstaltungen wie das Chorsingen und die Pflanzenbörsen stehen natürlich schon mal fest. (bd)