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84 Prozent zahlen Sanierungsbeitrag

Die Stadt hat über 200 000 Euro von Grundstückseignern eingenommen. Die sind aber schon fest verplant.

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Der Großteil der Glashütter Grundstückseigentümer hat die Chance genutzt und bei der Zahlung der fälligen Sanierungsbeiträge gespart. Wie das Glashütter Rathaus informiert, haben von den 229 Grundstückseigentümern genau 193 ihre Beiträge bis zum 31. Dezember eingezahlt. „Das entspricht 84,2 Prozent“, informierte Kämmerin Barbara Glöckner in der jüngsten Stadtratssitzung. In der Stadtkasse landeten 207 600 Euro. Diese werden verwendet, um die neue Fußgängerbrücke am Bahnhof zu finanzieren. Der Rest wird in die Sanierung des Erbhangs fließen.

Die restlichen 36 Grundstückseigentümer werden nach Abschluss des Sanierungsprogrammes 2015 ihre Bescheide erhalten. Dann gibt es keine Möglichkeit mehr, Abschläge zu gewähren, sagte Frau Glöckner. Über das Stadtkernsanierungsprogramm flossen rund zehn Millionen Euro in der Kernstadt. Damit wurden die Stadtkirche, die Grundschule, Straßen, Plätze und auch einige Privathäuser erneuert und saniert. Dadurch kam es zu Wertsteigerung der Grundstücke. Dafür wurden die Grundstückeigentümer über die Sanierungsbeiträge zur Kasse gebeten. Wer diese bis Ende 2013 zahlte, dem gewährte die Stadt einen 20-prozentigen Rabatt. (SZ/mb)