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8,50 Euro für unsere Würde

über den kommenden Mindestlohn

Ina Förster

Ganze 8,50 Euro für eine Stunde Arbeit durch Menschenhand? Das ist nicht zu viel. Der Arbeitnehmer braucht seine Würde zurück. Er muss wissen, warum er früh morgens aufsteht und abends erschöpft nach Hause kommt. Mit der Einführung des Mindestlohnes ist zumindest ein Schritt in diese Richtung getan. Die Zeiten in schlecht bezahlten Branchen, wo hart arbeitende Menschen mit vier bis fünf Euro abgespeist wurden, sind hoffentlich in Deutschland bald vorbei. Sicherlich werden einige Wirtschaftsbosse oder Ökonomen nun wieder aufschreien und schlechten Zeiten entgegen unken. Doch weiß man nicht schon viel länger als nur seit ein paar Wochen, dass die Zeichen schon lange in Richtung Mindestlohn stehen? In anderen europäischen Staaten ist dieser bereits lange an der Tagesordnung.

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Doch nun ist es auch an uns Verbrauchern: Wer sich nämlich wünscht, dass entsprechende ordentliche Löhne gezahlt werden, muss auch mit einigen Preiserhöhungen leben. Und diese dann auch akzeptieren. Es ist also durchaus vorprogrammiert, dass der Friseurbesuch demnächst ein paar Euro mehr kostet. Gleiches gilt womöglich für die Scheibe Leberwurst an der Fleischtheke und den Strauß Blumen im Laden. Oder das servierte Schnitzel im Restaurant. Dafür inklusive Lächeln vom Kellner. Denn der geht zufriedener heim.