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96 Bäume für Maxen

Alleen prägen seit Jahren das Dorf. Eine weitere Baumreihe kommt dazu. Mit gespendeten alten Apfel- und Birnensorten.

Von Heike Sabel

50 Bäume, das war das Ziel. Als es 96 und damit fast doppelt so viele waren, stoppte der Heimatverein die Werbung für Baumpaten. Schließlich müssen die Bäume auch gepflanzt werden. Das soll nun am Sonntag, dem 13. April, ab 14 Uhr, entlang des Clara-Schumann-Weges erfolgen. Der Weg beginnt kurz hinter dem Kunsthof und führt bis zur Schlucht an der Winterleite.

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Die meisten Paten wollen ihren Baum selbst in die Erde bringen. Manche haben sich damit viel vorgenommen, sagt Vereinsvorsitzender Andreas Rülke. Denn es gibt Paten mit bis zu fünf Bäumen. Gewählt werden konnte zwischen elf alten Apfel- und vier historischen Birnensorten.

Beim Pflanzen wird den Spendern geholfen. Die mannshohen Bäume werden an das jeweilige Pflanzloch gefahren. Trotzdem sollten Spaten, Gummistiefel und vielleicht noch ein paar Helfer mitgebracht werden, rät Andreas Rülke. Jeder Spender kann an seinem Baum ein Schild oder Ähnliches mit seinem Namen anbringen. „Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.“ Außerdem ist vorgesehen, noch eine große Tafel anfertigen zu lassen, die ebenfalls alle Gönner verewigt. Mit der neuen alten Obstbaumallee bekommt Maxen ein Stück Geschichte zurück, so wie schon mit der Kirschbaumallee und der zur Naturbühne.

Die Maxener geben ihrer Aktion natürlich wieder den entsprechenden historischen Anstrich. Das Duplikat der Maxener Fahne von 1848 wird entrollt, das Original befindet sich im Pirnaer Museum. Clara Schumann, nach der der Weg benannt ist, sowie die Kunstmäzene Friederike und Friedrich Anton Serre werden am 13. April natürlich auch wieder dabei sein, so wie zu allen wichtigen Maxener Ereignissen während ihrer Zeit im 19. Jahrhundert.