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Autobahntunnel wird wieder gesperrt

Die Wartungsarbeiten im Königshainer Tunnel laufen zwischen dem 6. und 9. Juli. Einen Tag lang ist der Autobahnabschnitt ganz dicht.

Die Röhre ist gesperrt. Anfang Juli ist es wieder soweit.
Die Röhre ist gesperrt. Anfang Juli ist es wieder soweit. © SZ-Archiv / Nikolai Schmidt

Vom 6. bis 9. Juli stehen im Autobahntunnel Königshainer Berge turnusmäßig Wartungsarbeiten an, die zu Verkehrseinschränkungen auf der A 4 führen. Das teilte Rosalie Stephan vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr am Dienstag mit. Die Arbeiten bedingen Vollsperrungen der Fahrtrichtung Görlitz am 6. und 7. Juli, jeweils 8 bis 16 Uhr, der Fahrtrichtung Dresden am 8. Juli, 8 bis 16 Uhr, sowie beider Fahrtrichtungen am 9. Juli, 8 bis 17 Uhr. Umleitungen sind ausgeschildert. Für Fahrzeugführer heißt das schon wieder, längere Fahrstrecken und mehr Zeit einzuplanen, für Anwohner mehr Verkehr und Lärm. Den ganzen Juni über wird an der B 115 bei Kodersdorf gebaut. Enden diese Arbeiten, geht es fast nahtlos mit der Tunnelwartung und den damit einhergehenden Einschränkungen weiter. 

Die Wartung umfasst etwa 1.000 Leistungspositionen über 20 Anlagen. Während der Sperre würden auch zusätzlich notwendige Arbeiten an den Trafostationen sowie der Brandmeldeanlage stattfinden, so Stephan. Unterhaltungsarbeiten zwischen den Anschlussstellen Nieder-Seifersdorf und Kodersdorf werden ebenfalls durchgeführt. 

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Wartungsarbeiten an den Anlagen

Die zuverlässige Verfügbarkeit der Sicherheitstechnik im Tunnel habe unmittelbaren Einfluss auf die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, erinnert Stephan: Nach Herstellervorgaben obliegen die eingebauten Anlagen Wartungsvorschriften. Eine ordnungsgemäße Funktion der Anlagen wird nur gewährleistet, wenn diese Kontrollen in den vorgegebenen Zyklen durchgeführt werden."

Zu den zu wartenden Anlagen gehören die Brandmelder, die Verkehrstechnik, die Beleuchtung und die Lüfter.  Zur Absicherung dieser Arbeiten mit Hebebühnen in der Tunnelmitte ist die Sperrung beider Fahrstreifen erforderlich. Ebenso sind Anlagenteile zur Prüfung im stromlosen Zustand und damit außer Betrieb. Das Straßenbauamt bemühe sich gemeinsam mit den Wartungsfirmen, die Arbeiten schnellstmöglich  durchzuführen, versichert Stephan. 

Der aktuelle Zustand der Tunneltechnik und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen machen den Systemwechsel von einigen Anlagenteilen noch vor dem Beginn der Sanierungsarbeiten 2022 erforderlich. In diesem Jahr betrifft dies noch Teile der Brandmeldeanlage, der Pumpenanlagen sowie der Leittechnik zur Betriebsüberwachung. Die erforderlichen Funktionstests werden für das 3. Quartal vorbereitet, wobei nachts einzelne Verkehrseinschränkungen im Tunnel notwendig werden.

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