merken
PLUS Pirna

Ab September wird wieder geschmettert

Gute Nachrichten für Pirna, Dippoldiswalde und Freital: Die Pläne zur neuen Volleyball-Saison stehen fest.

Gehen unter neuem Namen in die Nach-Corona-Saison: Hainsbergs Volleyball-Frauen, hier mit Anna Grzybeck beim Sachsenpokal-Finale 2019 im Angriff.
Gehen unter neuem Namen in die Nach-Corona-Saison: Hainsbergs Volleyball-Frauen, hier mit Anna Grzybeck beim Sachsenpokal-Finale 2019 im Angriff. © Andreas Weihs

Neustart nach Corona: Auch im Sportbetrieb kehrt langsam wieder Normalität ein. Der Volleyball macht dabei keine Ausnahme. Am Mittwoch verkündete der sächsische Verband (SSVB) nun die Pläne für die nächste Saison auf Landesebene. Auch die Top-Teams der Region kennen damit jetzt den Termin für ihren Saisonstart.

In der Sachsenliga, der höchsten Spielklasse des Freistaates, ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit zwei Frauen-Teams vertreten. Die Damen der MH Metallprofi Volleys Dippoldiswalde sind dabei zum Auftakt gefordert: Sie starten am 12. September mit einem Auswärtsspiel beim SV Plauen-Oberlosa in die Saison 2020/21.

Anzeige
Die Sachsen-Edition von Mühle Glashütte
Die Sachsen-Edition von Mühle Glashütte

Ab sofort gibt es den sportlich-eleganten Teutonia II Chronographen exklusiv bei DDV Lokal zu erwerben. Die Edition ist auf nur 100 Stück limitiert.

Für die Hainsbergerinnen, die nach der großen Vereins-Fusion an der Weißeritz nun als SC Freital antreten, beginnt die Spielzeit am 26. September mit einem Heimspieltag. Zu Gast werden die Teams aus Lichtenstein und Zittau sein. Gespielt wird, wie gewohnt, in der Sporthalle Hainsberg. Ob dann allerdings Zuschauer anwesend sein dürfen, ist noch unklar. Die jüngste Anpassung der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 27. Juni enthält zwar weitere Lockerungen - so sind bundesländerübegreifende Wettkämpfe wieder gestattet -, doch Publikum ist bei Sportveranstaltungen vorerst weiter untersagt.

Der erste Dippser Heimspieltag ist für den 27. September angesetzt. Zum Derby mit Freital kommt es kurz vor Weihnachten am 20. Dezember, dann wiederum in Hainsberg. Es wird das einzige Aufeinandertreffen der beiden Teams in der kommenden Spielzeit sein: Da die Frauen-Sachsenliga mit 13 Teams an den Start gehen wird - in keiner Liga auf Landes-Ebene sind es mehr -, gibt es keine Rückspiele.

Das Saisonfinale ist für Anfang März geplant. Stand jetzt wird es einen festen Aufsteiger sowie einen Aufstiegs-Relegationsplatz geben. Vier Teams müssen am Ende der Spielzeit die höchste sächsische Liga verlassen.Bestes Volleyball-Team des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bei den Männern ist die Auswahl des VfL Pirna-Copitz. In der abgebrochenen Saison 2019/20 der Sachsenklasse Ost landete das Team auf dem zweiten Platz, was - nach einer entsprechenden Festlegung des SSVB - zum Aufstieg berechtigt hätte. Die Mannschaft um Spielertrainer Rene Renger verzichtete allerdings, da man nicht durch eine Sonderregelung aufsteigen wollte und der Gang in die höhere Spielklasse, so Renger damals gegenüber der SZ, zudem mit mehr Vorlauf geplant werden müsse.

Die neue Sachsenklassen-Saison beginnt für die Copitzer am 12. September mit einem Doppelspieltag auswärts beim SV Laußnitz. Neben den Gastgebern wird dann Blau-Weiß Hoyerswerda Gegner der Elbestädter sein. Zwölf Teams treten in der Staffel an, gespielt wird eine Doppel-Runde. Zum Saisonende im März werden drei Teams absteigen, der Meister erwirbt das Aufstiegsrecht. (sbr)

Mehr zum Thema Pirna