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ABM nicht mehr begehrt?

Trotz der Diskussionen, die es gegenwärtig bundesweit um das Konzept der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gibt, sind in der Gemeinde Hohendubrau zwei neue Maßnahmen angelaufen. Dies wurde jetzt auf der Gemeinderatssitzung bekannt.

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Trotz der Diskussionen, die es gegenwärtig bundesweit um das Konzept der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gibt, sind in der Gemeinde Hohendubrau zwei neue Maßnahmen angelaufen. Dies wurde jetzt auf der Gemeinderatssitzung bekannt. Und das wird besonders die zwölf in diesen Maßnahmen zum Einsatz kommenden Männer und Frauen freuen. Die stammen aus der Gemeinde oder der näheren Umgebung.

Reinigung der Gräben und der örtlichen Gewässer

So wurde vom Arbeitsamt für sechs Arbeitskräfte die AB-Maßnahme „Aktivierung von Feuchtbiotopen, Grabenrenaturierung sowie Hochwasserschutz“ genehmigt. Diese Gruppe wird sich vor allen um die Grabenreinigung sowie um die Reinigung und Reanturierung der örtlichen Gewässer in der Gemeinde kümmern.

Nur zwei statt fünf Bewerber

Eine weitere Gruppe von sechs Personen ist in der AB-Maßnahme „Wald“ beschäftigt. Zusätzlich wurde die vom Arbeitsamt genehmigte AB-Maßnahme „Erweiterung der Rad und Wanderwege in der Gemeinde Hohendubrau für Arbeitslose ab 55 Jahre wieder für fünf Personen verlängert.

Der erste Teil dieser Maßnahme ist vor wenigen Tagen ausgelaufen. So positiv das klingt, findet das offensichtlich keinen besonders großen Nachhall in der Region. Denn bis zum Meldetermin am 24 November haben sich statt der fünf möglichen nur zwei Personen bei der Gemeinde gemeldet. Diese Tatsache stieß auch bei den Gemeinderäten und anwesenden Gästen der Gemeinderatssitzung auf heftiges Unverständnis.

Überdies konnte für einen über 55-Jährigen eine SAM-Stelle abgesichert werden. Mit der AB-Maßnahme „Dorfchronik“ und der Maßnahme „ Seniorenbetreuung“ sind weitere vier Frauen beschäftigt.

Immerhin vorübergehend Arbeit gefunden

Mit dieser Anzahl an ABMlern kommt man zwar nicht an die Zahlen zu Beginn der neunziger Jahre heran, doch ist es immer noch erfreulich, dass so viele Menschen aus der Gemeinde zumindest vorübergehend eine Arbeit gefunden haben. Und sei es auch nur für sechs Monate. (Donke)