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Wismut-Speisesaal ist Vergangenheit

In Leupoldishain bei Königstein verschwindet Industriegeschichte. Ein Detail wurde jedoch gerettet.

Bagger haben den alten Speisesaal der Wismut in Leupoldishain abgerissen.
Bagger haben den alten Speisesaal der Wismut in Leupoldishain abgerissen. © Daniel Schäfer

Mit Getöse fällt die nächste Wand in sich zusammen. Zwei Bagger sortieren mit ihren Greifern den Schutt und türmen Berge auf. Von der alten Werksküche mit großem Speisesaal der Wismut Königstein ist nicht mehr viel übrig. Die alten Gemäuer werden nicht mehr gebraucht. Zwar dauert die Sanierung am ehemaligen Uranbergbau-Standort Leupoldishain noch viele Jahre. Doch arbeitet jetzt nur noch ein Bruchteil der Beschäftigten dort. 

Abgerissen werden auch das alte Eingangs- und Feuerwehrgebäude mit einem Schlauchturm, das MED- und Laborgebäude und einige Garagen. Die beauftragte Firma beräumt die Gebäude und fährt die Abfälle ab. Im Oktober sollen die dann freien Flächen begrünt werden.

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Im März wurde wegen der Corona-Pandemie nur noch ein Notbetrieb zur Wasseraufbereitung aufrechterhalten. Ende April hat die Wismut GmbH wieder den Normalbetrieb aufgenommen -  unter Einhaltung umfangreicher Hygiene-Maßnahmen, versteht sich. "Ziel ist es, das Infektionsrisiko für die Beschäftigten sowie Fremdfirmen soweit wie möglich zu minimieren und Infektionsketten frühestmöglich zu unterbrechen", heißt es bei den Bergbausanierern.

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