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Ärger mit der Verteilung des Amtsblattes

Flächendeckend soll es keine Zustellung gegeben haben. Für wichtige Fristen ein Unding.

Bei der Verteilung des Freitaler Amtsblattes gibt es offenbar Probleme. So beschwerten sich Stadträte, dass die jüngste Ausgabe der Rathaus-Zeitung u. a. in Pesterwitz nicht flächendeckend verteilt worden sei. „Besonders ärgerlich, weil dort Fristen zum B-Plan für die umstrittene Bebauung am Dorfplatz genannt sind“, so Stadtrat Norbert Frost (CDU). Wie sollten aber Bürger Bedenken und Einsprüche vorbringen, wenn sie noch nicht einmal von Terminen wüssten? Freitals OB Klaus Mättig räumte ein, dass man tatsächlich unzufrieden sei mit der Verteilung. Es habe wiederholt Probleme gegeben, und das nicht nur in Pesterwitz, sondern immer mal wieder in etlichen Gebieten der Stadt und anderen Kommunen. „Insofern kann ich es auch nicht gelten lassen, wenn es die Verantwortlichen jetzt auf Schwierigkeiten schieben, die es angeblich bei der Umstellung auf den Mindestlohn gab“, so Mättig.

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Derzeit gebe es Überlegungen, die Verteilung umzustellen – über Dienstleister wie Post oder Post Modern. Allerdings lägen die Kosten wohl um bis zu dreifach höher, als jetzt mit 22 000 Euro. Möglich wäre es auch, dass sich Freital komplett umorientiere und künftig nur noch auf zentrale Auslagestellen setzt. Das werde derzeit diskutiert, so Mättig. Am Verlag, der das Amtsblatt im Auftrag des Rathauses herausbringt, wolle man aber festhalten. (SZ/wei)

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