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AfD hat ihr Kernthema verloren

Domokos Szabó über die Veränderungen der politischen Landschaft in der Sächsischen Schweiz und dem Osterzgebirge.

© Foto: D. Förster, Montage: SZ

Viele Wähler im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wollen Veränderung. Mit ihren Stimmen haben sie die politische Landschaft zwischen Altenberg und Sebnitz umgepflügt. Langjährige CDU-Abgeordnete müssen ihre Posten räumen und Politikern von der AfD Platz machen. Und das, obwohl die AfD bislang kaum überzeugende Konzepte für die Probleme des Landes vorgelegt hat. Sie hat es aber verstanden, die Ängste und Sorgen vieler auszusprechen, mehr noch: im eigenen Interesse auch immer wieder zu schüren.

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Sachsenweit hatte die AfD damit weniger Erfolg. Der CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer wird auch die nächste Regierung bilden können. Mit anderen Worten: Die Mehrheit im Land traut es der CDU eher zu, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, als der AfD, den Freistaat weiter voranzubringen.

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Entscheidend für die Wahl war wohl auch, dass der AfD ein Kernthema fast vollständig abhanden gekommen ist: die Flüchtlinge. Als künftiger Oppositionsführer im Landtag muss sich die AfD neue Themen suchen.

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