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AfD will Museum Ausstellung vorschreiben

In einer von der Alternative für Deutschland (AfD) beantragten aktuellen Stunde stellte die Fraktion ihren Antrag vor, in dem sie zum 70. Jahrestag des 13. Februar eine Ausstellung im Stadtmuseum fordert.

In einer von der Alternative für Deutschland (AfD) beantragten aktuellen Stunde stellte die Fraktion ihren Antrag vor, in dem sie zum 70. Jahrestag des 13. Februar eine Ausstellung im Stadtmuseum fordert. „Dort soll ein Zeitzeugenarchiv ausgestellt werden“, so Stadtrat Gordon Engler. Er denke an Zeitzeugenberichte, Filme und Zeugnisse. Dafür sollen das Stadtarchiv und das Stadtmuseum sorgen.

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Da diese Ausstellung in genau drei Wochen fertig sein müsste, erklärte Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos): „Sonderausstellungen benötigen einen Vorlauf von ein bis zwei Jahren.“ Zudem gebe es keine Filme, und Zeitzeugenberichte eignen sich kaum zur Ausstellung, weil es halt Papier sei. Lunau hatte noch ein grundsätzliches Problem mit der Forderung: „Seit 1990 gab es keine Vorgabe vom Stadtrat, was in den Museen oder Theatern gezeigt werden soll.“ Es sei gute Sitte, dass Politik keinen Einfluss auf Kunst und Kultur nehme. Der Antrag stand nicht auf der Tagesordnung, damit dürfte es eh zu spät sein. (SZ/awe)