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Allein im Bahnhof bestimmen ist besser

über den Ausstieg eines Käufers

© Arvid Müller

Peter Redlich

Manchmal, so sagt man, sollte es so sein. Beim Bahnhofskauf in Radebeul-Kötzschenbroda ist der Partner der Stadt ausgestiegen. Ein Architekt, der privatwirtschaftlich agieren muss und dem die Planungen der Stadt dabei zu lange dauern. Verständlich.

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Doch deshalb das ganze Vorhaben platzen zu lassen, wäre ein Fehler. Nicht nur, weil Anwohner, Gewerbetreibende und Hausbesitzer auf den Anstoß, den Start zur Neugestaltung des Reviers warten – um dann, hoffentlich, auch selbst mit dazu beizutragen. Wenn der Partner weiter dabei geblieben wäre, käme die Stadt auch nicht schneller voran. Möglicherweise hätte es sogar Frust wegen des unterschiedlichen Tempos gegeben. Jetzt könnte die Stadt, als potenzieller alleiniger Hausherr, selbst über den Bahnhof bestimmen. Das hat viele Vorteile.

Doch das ist schon vorausgegriffen. Erst einmal müssen sich die Stadträte einigen und wollen, dass die Stadt den Bahnhof kauft. Ob sie dann selbst investiert, verpachtet oder mit Auflagen, was drin geschehen sollte, den Bahnhof wieder verkauft, ist noch völlig offen. Aber passieren sollte etwas. Und das muss die Stadt in die Hand nehmen.