SZ +
Merken

Allerlei Geheimnisse

Sollte der Lohmener Bürgermeister Jörg Mildner mal irgendwo zu spät kommen, so hat das eine ganz einfache Ursache. Der Mann hat manchmal so seine Probleme mit der Uhr. „Was ist der Unterschied zwischen...

Teilen
Folgen

Sollte der Lohmener Bürgermeister Jörg Mildner mal irgendwo zu spät kommen, so hat das eine ganz einfache Ursache. Der Mann hat manchmal so seine Probleme mit der Uhr. „Was ist der Unterschied zwischen halb elf und 10.30 Uhr“, fragte er jetzt bei einem Anruf die SZ. Da man sich auf keinen wirklichen Unterschied einigen konnte, klappte es dann trotzdem mit dem Termin. (SZ/sab)

Pünktlichkeit ist eine Tugend, auf die der Neustädter Bürgermeister Dieter Grützner großen Wert legt. So forderte er den auf die letzte Minute zur Stadtratssitzung kommenden Theodor Krause(CDU) auf: „Händeschütteln beschleunigen.“ Brav drehte der Tischlermeister um. Er hatte nur geschafft, die reichliche Hälfte der Ratskollegen zu begrüßen. Gerade kurz vor dem PDS-Trio musste er sein Ritual abbrechen. Wenn das mal keinen Ärger gibt ... (SZ/sab)

Zu übersehen ist der Pirnaer Stadtwerke-Chef Olaf Schwarze eigentlich nicht. Und doch ist‘s passiert. Beim Arschbombenwettbewerb zur Badeparty im Geibeltbad Pirna sollte er den ersten Sprung vom Zehn-Meter-Turm machen. „Der Moderator hat mich einfach vergessen.“ Und sich melden wollte Schwarze dann doch nicht. Hat sich da jemand absichtlich gedrückt? „Nein, nein. Kommendes Jahr will ich auf alle Fälle wieder zum Zuge kommen.“ (df)

Das Geheimnis ist gelüftet. Pirnas junge Polizeichefin Ulrike Heidler hat ein Töchterchen zur Welt gebracht. Auch wenn die Gesetzeshüterin nicht so recht mit der Sprache rausrückt: Die Kleine soll Frederike heißen. „Sie ist gesund und munter“, sagt die Mutti überglücklich. Im Herbst will die 30-jährige Dresdnerin wieder auf dem Posten sein. (df)

Offensichtlich hat die Hohnsteiner Verwaltung doch mehr Geld in der Hinterhand als sie meist zugibt. BürgermeisterWolfram Lasch ließ in der jüngsten Ratssitzung die Katze aus dem Sack. Als es darum ging, Geld für die Sanierung des Ehrenberger Kindergartens vorzuschießen, zögerte er nicht lange und ermutigte die Stadträte zuzustimmen. Roland Döring fiel jedoch auf, dass Lasch bei dem Geld für eine Schrankwand im Lehrerzimmer der Grundschule Hohnstein knausriger war. „Da hatten wir die 3 000 Euro doch auch nicht“, stellte Döring fest. Der Bürgermeister lächelte schelmisch. „Ich hatte das Geld, aber ich wollte es nicht ausgeben“, sagt er. (SZ/aw)