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Löbau

Als die Klöster geplündert wurden

Mit einem Theaterstück wird in Rumburk an die Aktion „K“ erinnert. Mit dieser endete das Ordensleben im Nachbarland.

Schauspieler inszenieren die Plünderung des Rumburker Klosters bei der Aktion „K“.
Schauspieler inszenieren die Plünderung des Rumburker Klosters bei der Aktion „K“. © FysioArt

„Mitternacht im Grenzgebiet“ – das könnte der Titel für einen Sonntagabendkrimi sein. Doch das Theaterstück dieses Namens birgt jede Menge Realität. Es geht um jene brutale Aprilnacht im Jahr 1950 in der damaligen Tschechoslowakei. Bei der sogenannten Aktion „K“ (Akce K) wurden damals alle Klöster im Lande überfallen. Fast 2.400 Ordensbrüder wurden laut dem Amt für die Dokumentation und Untersuchung der Verbrechen des Kommunismus interniert und verfolgt. Gegen hochrangige Geistliche wurden Schauprozesse eingeleitet.

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