merken
PLUS

Als Nationalspieler nach Copitz

André Hahn bleibt am (Fuß-)Ball, auch als Bundestagsabgeordneter. Seinen Einstand beim FC Bundestag hatte der in doppelter Hinsicht auf links spezialisierte Stürmer aus Gohrisch gegen das erzbischöfliche Ordinariat Würzburg (Bayern) gegeben.

© Daniel Förster

André Hahn bleibt am (Fuß-)Ball, auch als Bundestagsabgeordneter. Seinen Einstand beim FC Bundestag hatte der in doppelter Hinsicht auf links spezialisierte Stürmer aus Gohrisch gegen das erzbischöfliche Ordinariat Würzburg (Bayern) gegeben. Dann lief er am vergangenen Wochenende in Wien erstmals international auf. Als einziger Oppositionspolitiker bestritt der neue Bundeskader in der Hauptstadt Österreichs an der Seite von Bundestagspräsident Norbert Lammert (65, CDU) das 42. Parlamentarier-Turnier.

Als Praktikant im Rettungseinsatz: CDU-Politiker Oliver Wehner.
Als Praktikant im Rettungseinsatz: CDU-Politiker Oliver Wehner. © Daniel Förster
Stürmt jetzt für den FC-Bundestag: der Gohrischer Linkspartei-Abgeordnete André Hahn. Fotos: Daniel Förster (2), privat
Stürmt jetzt für den FC-Bundestag: der Gohrischer Linkspartei-Abgeordnete André Hahn. Fotos: Daniel Förster (2), privat

Im ersten Duell trafen die Deutschen gleich auf die Gastgeber. Trotz bestausgerüsteter und lautstarker Fans putzten die Österreicher ihre Gegner vom Rasen. Der FC Bundestag verlor mit 4:2. Gegen die Schweiz (0:0) und gegen Finnland (1:1) endeten die Partien unentschieden. Ungeachtet des Katzenjammers beim Auftaktspiel ist André Hahn stolz. „Dass ich mir als 51-Jähriger das Trikot der deutschen Nationalmannschaft überstreife, hätte ich nicht zu träumen gewagt“, sagt Hahn. „Mit meinem ersten Nationaleinsatz bin ich gleichauf mit meinem Namensvetter vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Und der ist 28 Jahre jünger.“ Am heutigen Sonnabend jagt der Gohrischer wieder ums runde Leder. Vor heimischem Publikum stürmt er im Willy-Tröger-Stadion Pirna-Copitz beim Prominentenspiel zwischen den Finalbegegnungen um den Kreispokal gegen die Alt-Stars von Dynamo Dresden. Die werden u.a. Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner (63), Ralf Minge (53), Matthias „Atze“ Döschner (56), Matthias Mauksch (44), René Beuchel (40), Christian Fröhlich (36), Maik Wagefeld (33) und Lars Jungnickel (32) im Aufgebot haben. Im Promiteam hat Vize-Landrätin Kati Hille (40, CDU) als einzige Frau ihr Debüt. „Ich gehe das relaxt an. Ich laufe regelmäßig und habe keine schlechte Kondition“, sagt die nur 1,55 Meter große vierfache Mutter. Außerdem bekommen die Zuschauer den SPD-Kreischef Ralf Wätzig (40) und Volker Dannappel (71), einen der beiden Chefs vom Pirnaer Möbelhandel, zu Gesicht. Anpfiff ist 15 Uhr.

TOP Immobilien
TOP Immobilien
TOP Immobilien

Finden Sie Ihre neue Traumimmobilie bei unseren TOP Immobilien von Sächsische.de – ganz egal ob Grundstück, Wohnung oder Haus!

Darauf hat sich Joachim Krieg „tierisch gefreut“: 50 zu werden. Am Montag war es so weit. Der Regionaldirektor in der Sächsischen Schweiz und im Osterzgebirge bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden hat das halbe Jahrhundert vollgemacht. „Ich bin für die nächsten 50 Jahre gerüstet. Ich erfreue mich bester Gesundheit, und das soll auch so bleiben“, wünscht er sich. Mit einem ordentlichen Ausgleich zwischen Beruf und Sport – er joggt, fährt Langlauf- und Alpinski oder geht ins Fitnessstudio – ist das zu schaffen. Der gebürtige Gernsbacher (Baden-Baden) ist seit 1993 im Landkreis verankert. Als 29-jähriger Banker kam er zunächst nach Sebnitz und später nach Heidenau. Heute ist er der Sparkassen-Chef in der Region, zuständig für Privatkunden, das Filialgeschäft und Öffentlichkeitsarbeit. „Genieße den Tag“, ist sein Motto. Das macht er am heutigen Sonnabend auf jeden Fall – er feiert mit Kind und Kegel romantisch in einer abgelegenen Mühle im Westen des Landkreises.

Orangefarbene DRK-Einsatzweste und Latzhose statt schwarzer Anzug: Der CDU-Landtagsabgeordnete Oliver Wehner wechselte für einen Tag nicht nur seine Arbeitskleidung, sondern auch seinen Job. Als Praktikant schnupperte der 29-Jährige aus Nentmannsdorf beim Rettungsdienst rein. Von 9 bis 19 Uhr gehörte er zur Besatzung der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Pirna, fuhr im Notarztwagen und auf dem Rettungstransportwagen mit. Mit Blaulicht und Sirene ging es für ihn zu vier Einsätzen. „Das, was ich erlebt habe, hat mich emotional sehr bewegt. Ich habe großen Respekt vor der Arbeit der Leute, die tagtäglich um das Leben anderer Menschen kämpfen.“ Vor allem auch vor den Fahrern hinter dem Steuer der Einsatzfahrzeuge ziehe er den Hut, sagt Wehner, der auch Chef vom DRK-Kreisverband Pirna ist.