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Alte Tanks dürfen im Radeburger Markt bleiben

Das spart nicht nur Kosten, sondern löst auch ein anderes Problem, das der Fund mit sich gebracht hatte.

Die beiden alten Tanks im Radeburger Markt nach dem Öffnen.
Die beiden alten Tanks im Radeburger Markt nach dem Öffnen. © SZ/Görner

Radeburg. Zum Ende der Stadtratssitzung am Donnerstagabend konnte Radeburgs Bürgermeisterin Michaela Ritter (parteilos) noch eine gute Nachricht verkünden. „Das Umweltamt des Landkreises hat uns heute mitgeteilt, dass die Tanks auf dem Markt in der Erde bleiben können.“ Sie sollen nun verfüllt werden.

Der Fund hatte für einige Aufregung in der Stadt gesorgt. Entdeckt worden waren die beiden alten Tankstellentanks bereits zum Jahresende. Für manchen Radeburger nicht überraschend. Hatte es früher in der Zille-Stadt doch fast ein Dutzend kleiner Tankstellen gegeben. Eine davon auf dem Markt vor dem heutigen Blumenladen, wie alte Ansichten zeigen.

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Da nicht klar war, in welchem Zustand die Tanks waren und ob sich noch Kraftstoff oder Ähnliches darin befand, wurden diese über Weihnachten und den Jahreswechsel zunächst nur gesichert. Am Montag vergangener Woche erfolgte dann die Öffnung der Abdeckungen der jeweils rund zwei Kubikmeter fassenden Tanks. An deren Boden stand noch etwa zehn Zentimeter hoch Kraftstoff, der abgepumpt wurde.

Dann untersuchte ein von der Stadt beauftragter Gutachter die Tanks und nahm auch sieben Bodenproben neben und unter den Behältern. Optisch und auch geruchlich ließen diese hoffen, dass das Erdreich nicht mit Schadstoffen verschmutzt wurde. Gewissheit musste aber die Untersuchung der Proben im Labor bringen.

Mitarbeiter des Umweltamtes hatten vor Ort signalisiert, dass die Tanks bei entsprechenden Ergebnissen im Boden bleiben und verfüllt werden könnten. Aus Sicht der Stadt die beste Variante. Denn ein Ausgraben, möglicherweise sogar noch von unter den Tanks befindlichem Erdreich, hätte so direkt neben dem Wohnhaus problematisch werden können.

Ganz davon abgesehen, dass sich dadurch die Fertigstellung des Marktumbaus weiter verzögert hätte und auf die Stadt nicht unerhebliche Kosten für die Entsorgung der Tanks hinzugekommen wären.

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