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Altenberger Naturbad öffnet - demnächst

Der Betreiber ist spät dran. Das liegt an Corona. Was die Besucher noch wissen sollten.

Marcel Gundel, Chef des Campingplatzes und Naturbades Kleiner Galgenteich in Altenberg, muss seinem Hygienekonzept folgend die Umkleidekabinen geschlossen lassen. Dafür ließ er mobile Umkleidekabinen aufstellen.
Marcel Gundel, Chef des Campingplatzes und Naturbades Kleiner Galgenteich in Altenberg, muss seinem Hygienekonzept folgend die Umkleidekabinen geschlossen lassen. Dafür ließ er mobile Umkleidekabinen aufstellen. © Karl-Ludwig Oberthür

Eigentlich wollte Marcel Gundel die diesjährige Sommersaison am Naturbad Galgenteich am Sonnabend eröffnen. Doch das Wetter machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Deshalb hat er den Saisonauftakt noch mal verschoben.

Im Vergleich zu den Vorjahren ist der Altenberger spät dran. Dass er nicht schon im Mai geöffnet hat, liegt am Coronavirus und den Beschränkungen. Diese sind inzwischen gelockert, fordern aber von Badbetreibern wie ihn Hygienekonzepte, die wiederum bestätigt werden müssen. Gundel hat es. Und das  sieht einige Änderungen am Badbetrieb vor.

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So werden die Besucher gebeten, an den Eingängen Abstand voneinander zu halten. Damit die Abstandsregeln auch am Imbiss eingehalten werden kann, bleibt die Gaststätte geschlossen. Es wird aus zwei Fenstern verkauft. In dem ein werden die Bestellungen entgegengenommen, aus dem anderen wird geliefert. Änderungen gibt es auch beim Thema Umkleiden. Da die bestehenden nicht ausreichend belüftet werden können, hat Gundel mobile Umkleiden aufgestellt. 

Sollte es keine Änderung an den Auflagen geben, könnte es an sehr heißen Tagen dazu kommen, dass er Gäste abweisen müsste. Denn im Naturbad dürfen sich maximal 725 Besucher zeitgleich aufhalten, sagt der Altenberger. Errechnet wurde das aufgrund der Größe der Liegeflächen. Demnach müsse das Bad jedem Besucher theoretisch eine 15 Quadratmeter große Liegefläche bereitstellen.

Sollte es in diesem Jahr einen ähnlichen Sommer wie  2019 geben, wird Marcel Gundel nur selten Probleme bekommen. 2019 gab es fünf Tage, an denen 750 und mehr Besucher im Naturbad waren, der Rekord lag bei 1.500. 

Um das Bad zu bewirtschaften, braucht Gundel fünf Leute, je zwei am Einlass und in der Gastronomie sowie einen Rettungsschwimmer. "Damit sich der Betrieb lohnt, müssen zwischen 80 bis 100 Besucher kommen", hat der Altenberger ausgerechnet. Die kommen der Erfahrung nach bei Temperatur ab 20 Grad Celsius. Die soll es in den nächsten Tagen geben. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, ob das Bad geöffnet hat, kann sich auf der Homepage des Campingplatzes vergewissern. Dort will Marcel Gundel tagesaktuell über die Öffnungszeiten informieren.

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