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Altenberg will seine Kitas ausbauen

Zum neuen Schuljahr wird es eng in den Kinderhäusern. Neben Umbauten verfolgt die Stadt auch Umzugspläne.

Noch ist es eher ruhig in den Altenberger Kitas. Ab dem Sommer könnte der Platz jedoch knapp werden.
Noch ist es eher ruhig in den Altenberger Kitas. Ab dem Sommer könnte der Platz jedoch knapp werden. © dpa

Die Stadt Altenberg will in die Kinderbetreuung investieren. Noch stehen die Einrichtungen zwar wegen der aktuellen Krise nur beschränkt für den Nachwuchs offen. Aber spätestens mit Beginn des neuen Schuljahres rechnet die Stadt wieder mit vollen Häusern. Einige werden an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.

Plan 1: Zum neuen Schuljahr brauchen Altenberger Kinder mehr Platz

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Besonders eng wird es in der Kita in Altenberg, weiß Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler). In der Krippe gibt es theoretisch nur 30 Plätze für die Jüngsten. Hier werde mit einer Sondergenehmigung bereits auf 40 Betreuungsplätze aufgestockt. Auch im Kindergarten werden statt der aktuell 75 Plätze künftig fünf mehr gebraucht. Im Hort liegt die Kapazität derzeit bei 94 Kindern. Bis zum Sommer zeichne sich schon jetzt ein Betreuungsbedarf von 102 Hortkindern ab, so Kirsten. Bis zum Schuljahr 2024/25 rechnet das Stadtoberhaupt sogar mit einem Bedarf von 130 Hortplätzen. "Wir sehen hier einen deutlichen Engpass, sobald die Schule beginnt", sagt Thomas Kirsten. Deshalb werde aktuell nach einer Lösung für das Platzproblem gesucht. Möglicherweise käme auch ein anderes Gebäude für die Betreuung der Kinder infrage, meint er.

Plan 2: Alte Schule in Bärenstein wird neues Kinderparadies

Eng wird es auch im Bärensteiner Kinderhaus. Deshalb hat die Stadt auch hier eine neue Immobilie im Blick und bereits von einer örtlichen Firma angemietet. Künftig sollen sich die Kinder auch in einem ehemaligen Schulhaus auf der Talstraße in Bärenstein wohlfühlen. 52 zusätzliche Betreuungsplätze verspricht sich die Stadtspitze über zwei Etagen des Hauses. Das neue Domizil soll vor allem ein Betreuungsangebot für den Nachwuchs aus Lauenstein, Liebenau und Bärenstein selbst sein. "Bis 2025 hätten wir damit die Kinderbetreuung gut abgesichert", sagt Thomas Kirsten. Rund 250.000 Euro investiert die Stadt in Umbauarbeiten, die noch in diesem Jahr abgeschlossen werden sollen.

Plan 3: Kapazität in Geising wird fast verdoppelt

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