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Alter Gutspark in Grödel wird wieder schön

Aktuell sind Spaziergänger noch durch eventuell herabfallende Äste gefährdet. 2010 will die Gemeinde das ändern.

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Der Gutspark im Nünchritzer Ortsteil Grödel soll wieder ein beliebter Erholungsort werden. Das ist das Ziel der Gemeindeverwaltung, die deshalb im nächsten Jahr kräftig in das Projekt investieren will. 70000Euro wurden dafür im Haushaltplan für 2010 eingestellt. Der Nünchritzer Gemeinderat stimmte dem bereits zu.

Bei der Anlage an der Parkstraße in Grödel handelt es sich um ein Flächendenkmal, sagte Kämmerin Hannelore Janke gegenüber SZ. Das Denkmalschutzkonzept wurde bereits genehmigt, weshalb die Arbeiten nun starten könnten. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehe der Wegebau.

Laut der Kämmerin will sich die Verwaltung zudem noch um Fördermittel bemühen. „Ich sehe dafür aber leider kaum Chancen“, so Hannelore Janke.

Sitzmöglichkeiten fehlen

Trotzdem will die Gemeinde an dem Projekt festhalten. Auch wenn die Arbeiten dann nur Stück für Stück realisiert werden könnten. Denn aktuell ist der öffentliche Zugang noch eingeschränkt. Hinweisschilder warnen Besucher an den Eingängen schon seit 2007 vor Totholz und trockenen Ästen, die herabfallen könnten. Zudem müssen Spaziergänger an regnerischen Tagen mit sehr matschigen Wegen vorlieb nehmen, es fehlt an Sitzmöglichkeiten.

Abgesehen von den regelmäßigen Pflegearbeiten am Park, liegt die letzte größere Investition bereits geraume Zeit zurück. 1997 beteiligte sich die Gemeinde Nünchritz an einem Projekt des damaligen Landkreises Riesa-Großenhain. In diesem Rahmen wurden Sozialhilfeempfänger für gemeinnützige Projekte eingesetzt. Der Grödeler Gutspark erhielt dadurch eine neue Treppe und eine neue Stützmauer, die Wege wurden beräumt und das Totholz entfernt.A. Becker