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Am Sonnabend ist in Görlitz Philologentag

Neue Lehrpläne – neue Profilbereiche – neue fächerübergreifende Sequenzen – all diese Begriffe geistern durch die Lehrerzimmer sächsischer Gymnasien. Im Kultusministerium wird derzeit intensiv und unter strengster Geheimhaltung an etwas „Neuem“ gearbeitet.

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Neue Lehrpläne – neue Profilbereiche – neue fächerübergreifende Sequenzen – all diese Begriffe geistern durch die Lehrerzimmer sächsischer Gymnasien. Im Kultusministerium wird derzeit intensiv und unter strengster Geheimhaltung an etwas „Neuem“ gearbeitet. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen veranstaltet der PVS – der Berufsverband der Gymnasiallehrer Sachsens – am Sonnabend, dem 8. November, von 10 bis 15 Uhr, im Görlitzer MultimediaPark, Melanchthonstraße 19, ein Diskussionsforum unter dem Titel: „Auf dem Weg zu einem Gymnasium – zwischen Anspruch und Wirklichkeit.“ Hierzu wird Dr. Korn, als maßgeblich beteiligter Referent und Verantwortlicher für die inhaltliche Entwicklung der Profilbereiche Einblicke in den aktuellen Arbeitsstand und zu erwartende Vorgaben geben. Der Philologenverband erwartet an diesem Tag erste konkret Impulse und Hinweise, um die an vielen sächsischen Gymnasien eingeleiteten Vorbereitungsarbeiten zu kanalisieren.

Ein erster Meinungsaustausch zwischen den künftigen Anwendern und den Entwicklern wird sich in einer hoffentlich ausgedehnten Diskussion ergeben.

„Es wird Zeit, dass die Öffentlichkeit über angedachte Inhalte informiert wird. Die großen Veränderungen, welche in den nächsten Jahren auf Schüler, Eltern und Lehrer an sächsischen Gymnasien zukommen, lassen sich nur im Miteinander umsetzen. Hierzu benötigen jedoch alle Parteien klare Aussagen zum Erwartenden, um sich einbringen zu können.“ so Haubitz, der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Sachsen. (SZ)