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Was tun bei einem Amoklauf?

Das haben Rettungskräfte und Polizisten am Mittwoch geübt. Knapp 100 Personen waren beteiligt.

Wie sie sich in lebensgefährlichen Einsatzlagen richtig verhalten, haben Rettungskräfte sowie Polizisten jetzt in Mittweida getestet.
Wie sie sich in lebensgefährlichen Einsatzlagen richtig verhalten, haben Rettungskräfte sowie Polizisten jetzt in Mittweida getestet. © Landratsamt Mittelsachsen

Mittweida. Das richtige Verhalten in einer lebensbedrohlichen Einsatzlage haben am Mittwoch 100 Einsätzekräfte von Rettungsdienst und Polizei am Landratsamt Mittelsachsen geprobt. Übungsort war dabei ein leerstehendes Gebäude der Behörde in Mittweida. 

„Geübt wurden zwei Szenarien: Zum einen die Bewältigung einer Amoklage, zum anderen das Vorgehen bei einem rechtsmotivierten Anschlag“, so das Landratsamt. Dabei sei es unter anderem um das Zusammenspiel der Einsatzkräfte sowie deren taktisches Vorgehen gegangen.

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Die Fortbildung erfolgte an einem leeren Gebäude des Landratsamtes in Mittweida.
Die Fortbildung erfolgte an einem leeren Gebäude des Landratsamtes in Mittweida. © Landratsamt Mittelsachsen

Die Fortbildung wurde vom Landratsamt als Träger von Rettungsdienst und Polizei organisiert wurden. Mehrmals im Jahr gebe es solche Übungen, so Pressereferentin Peggy ZIll. Insgesamt waren 20 Mitarbeiter des Rettungsdienstes sowie 80 Polizisten beteiligt. Sie durften bei der Übung ihr theoretisches Wissen einmal praktisch umsetzen.

Situationen, wie die geübten, seien in Deutschland glücklicherweise äußerst selten, erklärte Jana Lützner, Leiterin des Referats Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz am Landratsamt Mittelsachsen. Übungen wie diese seien dennoch sehr wichtig, um im Notfall koordiniert und erfolgreich agieren zu können, so die Amtsleiterin. Eine Auswertung der Übung hat es noch nicht gegeben. Jene folge noch, so Peggy Zill. 

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