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Im Transrapid nach Leipzig?

Chemnitz - Der sächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Gunter Weißgerber will nach dem Aus für den Transrapid in Nordrhein-Westfalen die Magnetschwebebahn in den Osten holen. So würden mit einer Verbindung...

dpa

Chemnitz - Der sächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Gunter Weißgerber will nach dem Aus für den Transrapid in Nordrhein-Westfalen die Magnetschwebebahn in den Osten holen. So würden mit einer Verbindung zwischen Berlin und Leipzig die Chancen der sächsischen Metropole, 2012 Austragungsort der Olympischen Spiele zu werden, deutlich zunehmen, sagte Weißgerber der Chemnitzer „Freien Presse“. Die Anbindung der Messestadt an Berlin sei ein stichhaltiges Argument für Leipzig bei der Olympiabewerbung. Dank der Magnetschwebebahn würden die beiden Regionen auf eine 20-Minuten-Entfernung zusammenrücken.

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Der SPD-Abgeordnete forderte die CDU-Landesregierung auf, ihn in seinen Bemühungen zu unterstützen. Sachsen müsse einen Antrag im Bundesrat einbringen. Bloße Lippenbekenntnisse reichten nicht. „Sachsen muss die Initiative ergreifen und einen Antrag im Bundesrat für den Transrapid einbringen“, verlangte Weißgerber.

Wwenn es um den Ersatz einer Transrapidstrecke für das gestrichene Projekt in Nordrhein-Westfalen geht, könne nach Weißgerbers Ansicht nur der Osten in Frage kommen. Ostdeutschland würde damit ein attraktiverer Wirtschaftsstandort. Der bereits modern ausgebaute Flughafen Leipzig/Halle läge mit dem Transrapid praktisch vor den Toren Berlins.

In NRW hatte die SPD nach langem Streit mit dem Koalitionspartner Grüne ihre Pläne für eine Transrapidverbindung im Ruhrgebiet aufgegeben, um die rot-grüne Landesregierung fortführen zu können.